• Sie befinden sich hier:
  • Studiendatenbank

Im Fokus der Studiendatenbank stehen Veröffentlichungen, die sich mit dem notwendigen Umbau und der Steuerung des Energiesystems für eine erfolgreiche Energiewende insgesamt beschäftigen. Mehr zu den Kriterien, nach denen das Forschungsradar Studien aufnimmt …

 

Herausgeber/Institute
AbkürzungsverzeichnisAbkürzungsverzeichnis

Merkzettel

0 Studien

Vergleichsliste

0 Studien (max. 3)
Zurück zur Liste

Zukunft Stromsystem II. Regionalisierung der erneuerbaren Stromerzeugung. Vom Ziel her denken.

Herausgeber/Institute:

WWF, Öko-Institut, Prognos

Datum:

Oktober 2018

Autoren:

Felix Chr. Matthes et al.

Art der Veröffentlichung:

Studie

Auftraggeber/Förderer:

WWF Deutschland

Themenbereiche:

Politik
Umwelt + Soziales

Schlagwörter:

Klimaschutz, Strommarkt, Akzeptanz, Arbeitsplätze, Treibhausgase, Nachhaltigkeit, Windenergie

Seitenzahl:

162

Kommentare (0)

Zielsetzung und Fragestellung

Nach dem ersten Teil der WWF-Studie zur Zukunft des Stromsystems von Januar 2017 untersucht der vorliegende zweite Studienteil, wie viel Zubau von Windenergie an Land (Onshore-Windenergie), bzw. von Photovoltaik bis 2050 erforderlich sein wird für eine vollständig auf Erneuerbaren Energien basierende Stromerzeugung. Der Bedarf an Wind- und Solarenergie sowie die verfügbaren Flächen bzw. möglichen Standorte in Deutschland werden miteinander abgeglichen. 

Zentrale Ergebnisse

Die Autoren stellen vielfältige Handlungsoptionen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien fest, sei es im Wechselspiel mit den Aspekten Regionalisierung und Technologiemix hinsichtlich Flächenverfügbarkeit oder der Ausgestaltung von Flexibilitätsoptionen und dem Ausbau der Stromnetzinfrastruktur. Es seien ausreichend Flächen für die naturverträgliche Nutzung der Erneuerbaren Energien vorhanden. Abhängig vom Technologiemix und der Regionalisierung nehme der Ausbau der Windenergie an Land und der Photovoltaik Schnitt bis zu 2,5 Prozent der Landesfläche in Anspruch. Die Nutzung der Windenergie sei ...

Die Autoren stellen vielfältige Handlungsoptionen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien fest, sei es im Wechselspiel mit den Aspekten Regionalisierung und Technologiemix hinsichtlich Flächenverfügbarkeit oder der Ausgestaltung von Flexibilitätsoptionen und dem Ausbau der Stromnetzinfrastruktur. Es seien ausreichend Flächen für die naturverträgliche Nutzung der Erneuerbaren Energien vorhanden. Abhängig vom Technologiemix und der Regionalisierung nehme der Ausbau der Windenergie an Land und der Photovoltaik Schnitt bis zu 2,5 Prozent der Landesfläche in Anspruch. Die Nutzung der Windenergie sei ...

Die Autoren stellen vielfältige Handlungsoptionen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien fest, sei es im Wechselspiel mit den Aspekten Regionalisierung und Technologiemix hinsichtlich Flächenverfügbarkeit oder der Ausgestaltung von Flexibilitätsoptionen und dem Ausbau der Stromnetzinfrastruktur. Es seien ausreichend Flächen für die naturverträgliche Nutzung der Erneuerbaren Energien vorhanden. Abhängig vom Technologiemix und der Regionalisierung nehme der Ausbau der Windenergie an Land und der Photovoltaik Schnitt bis zu 2,5 Prozent der Landesfläche in Anspruch. Die Nutzung der Windenergie sei selbst in den Regionen mit besonders hohem Zubau-Potenzial grundsätzlich naturverträglich möglich, wenngleich nicht überall vollkommen konfliktfrei. Es bedürfe allerdings der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verbesserung planerischer Steuerungselemente sowie neuer Instrumente, um bestehende Belastungen und Erträge aus der Energieerzeugung gerechter zu verteilen.

Zentrale Annahmen und Thesen

Ausgangspunkt der Studie ist die These, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien sowohl Chancen als auch Herausforderungen biete. Der Erfolg der Energiewende hänge auch davon ab, ob der Ausbau der Erneuerbaren Energien in einem für Mensch und Natur verträglichen Maße realisiert werde. Es müsse gelingen, Bürger frühzeitig und adäquat am Umbau des Stromversorgungssystems sowie einer gerechten Verteilung der Wohlfahrtswirkung teilhaben zu lassen. 

Methodik

Die Studie arbeitet mit Szenariomodellierungen für den Bedarf an Erneuerbaren Energien und dem damit verbundenen Flächenbedarf. Eine Begleitstudie („Regionale Auswirkungen des Windenergieausbaus auf die Vogelwelt“) beschäftigt sich konkret mit der Flächeninanspruchnahme durch die Onshore-Windenergie und der Betroffenheit ausgesuchter Vogelarten. 

PermaLink