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Im Fokus der Studiendatenbank stehen Veröffentlichungen, die sich mit dem notwendigen Umbau und der Steuerung des Energiesystems für eine erfolgreiche Energiewende insgesamt beschäftigen. Mehr zu den Kriterien, nach denen das Forschungsradar Studien aufnimmt …

 

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Toolbox für die Stromnetze. Für die künftige Integration von Erneuerbaren Energien und für das Engpassmanagement

Herausgeber/Institute:

energynautics, Agora Energiewende

Datum:

Januar 2018

Autoren:

Nis Martensen et al.

Art der Veröffentlichung:

Studie

Auftraggeber/Förderer:

Agora Energiewende

Themenbereiche:

Energiesysteme
Politik
Digitalisierung

Schlagwörter:

Flexibilisierung, Flexibilitätsoptionen, Netzintegration, Stromnetze, Versorgungssicherheit

Seitenzahl:

80

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Zielsetzung und Fragestellung

Die Kurzstudie stellt fünf Maßnahmen für eine optimale Ausnutzung der bestehenden Stromnetze und die künftige Integration Erneuerbarer Energien vor. Es werden Anwendungsfälle beschrieben und regulatorische Handlungsempfehlungen gegeben.

Zentrale Ergebnisse

Als geeignete Maßnahmen, um die Ausnutzung der bestehende Stromnetze kurzfristig zu optimieren, identifiziert die Studie: Freileitungsmonitoring, Hochtemperaturseile, neue Phasenschieber zur Lastflusssteuerung und der netzdienliche Einsatz von Speichern. Langfristig ermögliche auch eine digitalisierte, automatisierte Systemführung eine höhere Auslastung der Stromnetze. Hochtemperaturseile und Freileitungsmonitoring dienen der Erhöhung der Leistung im Übertragungsnetz und reduzieren Netzausbaubedarf. Die Installation neuer Speicher am Übertragungsnetz sei aus volkswirtschaftlicher und ...

Als geeignete Maßnahmen, um die Ausnutzung der bestehende Stromnetze kurzfristig zu optimieren, identifiziert die Studie: Freileitungsmonitoring, Hochtemperaturseile, neue Phasenschieber zur Lastflusssteuerung und der netzdienliche Einsatz von Speichern. Langfristig ermögliche auch eine digitalisierte, automatisierte Systemführung eine höhere Auslastung der Stromnetze. Hochtemperaturseile und Freileitungsmonitoring dienen der Erhöhung der Leistung im Übertragungsnetz und reduzieren Netzausbaubedarf. Die Installation neuer Speicher am Übertragungsnetz sei aus volkswirtschaftlicher und ...

Als geeignete Maßnahmen, um die Ausnutzung der bestehende Stromnetze kurzfristig zu optimieren, identifiziert die Studie: Freileitungsmonitoring, Hochtemperaturseile, neue Phasenschieber zur Lastflusssteuerung und der netzdienliche Einsatz von Speichern. Langfristig ermögliche auch eine digitalisierte, automatisierte Systemführung eine höhere Auslastung der Stromnetze. Hochtemperaturseile und Freileitungsmonitoring dienen der Erhöhung der Leistung im Übertragungsnetz und reduzieren Netzausbaubedarf. Die Installation neuer Speicher am Übertragungsnetz sei aus volkswirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Perspektive derzeit nicht sinnvoll. Bestehende Speicher könnten aber stärker für eine proaktive Vermeidung von Netzengpässen eingesetzt werden. Auf Verteilnetzebene gebe es dagegen Anreize für neue Speicher. Die Flexibilität aus dem Verteilnetz könne für das Übertragungsnetz nutzbar gemacht werden. Die Lastflusssteuerung sorge für gleichmäßigere Lastflüsse im Netz. Strom aus überlasteten Leitungen könne auf eine nicht ausgelastete Leitung verlagert werden.   

Zentrale Annahmen und Thesen

Die Kosten für Redispatch und für die Abregelung Erneuerbarer-Energien-Anlagen könnten unabhängig vom Stand des Ausbaus der Übertragungsnetze kurzfristig deutlich gesenkt sowie das Einspeisemanagement reduziert werden. Eine höhere Auslastung der bestehenden Netze könne problemlos umgesetzt werden.  Die Bundesnetzagentur solle zusammen mit den Netzbetreibern Roadmaps für die Einführung der oben genannten Maßnahmen erstellen. Hemmnisse könnten zügig abgebaut werden. 

Methodik

Ausgangspunkt der Studie ist das bestehende Stromnetz. Der Fokus der Studie liegt auf dem Übertragungsnetz. Zunächst werden übergreifende Entwicklungen in den Netzen und im Stromsektor betrachtet und Trends aufgezeigt. Danach wird der regulatorische Rahmen dargestellt. Der zweite Teil analysiert die Anforderungen an den Netzbetrieb heute und in Zukunft. Im dritten Teil werden schließlich die fünf Maßnahmen qualitativ dargestellt. Im letzten Teil werden Handlungsempfehlungen für kurzfristig umsetzbare und langfristige Maßnahmen abgeleitet. 

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