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Im Fokus der Studiendatenbank stehen Veröffentlichungen, die sich mit dem notwendigen Umbau und der Steuerung des Energiesystems für eine erfolgreiche Energiewende insgesamt beschäftigen. Mehr zu den Kriterien, nach denen das Forschungsradar Studien aufnimmt …

 

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Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien

Herausgeber/Institute:

Fraunhofer ISE

Datum:

März 2018

Autoren:

Christoph Kost

Art der Veröffentlichung:

Studie

Themenbereiche:

Ökonomie

Schlagwörter:

Energiepreise, Strommarkt, Strompreis, Windenergie

Seitenzahl:

44

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Zielsetzung und Fragestellung

Die Studie untersucht die im Jahr 2018 aktuellen Stromgestehungskosten Erneuerbarer Energien (Photovoltaik, Windenergie, Biogas in Deutschland) und prognostiziert auf Grundlage technologiespezifischer Lernraten und Marktszenarien die weitere Kostenentwicklung bis 2035. 

Zentrale Ergebnisse

Die Stromgestehungskosten von Photovoltaikanlagen liegen 2018 je nach Anlagentyp (kleine oder große Dachanlage, Freiflächenanlage) und Einstrahlung zwischen 3,71 und 11,54 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) (ohne Mehrwertsteuer). Die spezifischen Anlagenkosten bewegen sich zwischen 600 und 1.400 Euro pro Kilowatt (€/kWp).
Windenergieanlagen an Land (Onshore-WEA) weisen aktuell Stromgestehungskosten von 3,99 bis 8,23 ct/kWh auf (spezifische Anlagenkosten von 1.500 bis 2.000 EUR/kW). Offshore-WEA haben mit 7,49 bis 13,79 ct/kWh deutlich höhere Gestehungskosten (spezifische Anlagenkosten 3.100 bis ...

Die Stromgestehungskosten von Photovoltaikanlagen liegen 2018 je nach Anlagentyp (kleine oder große Dachanlage, Freiflächenanlage) und Einstrahlung zwischen 3,71 und 11,54 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) (ohne Mehrwertsteuer). Die spezifischen Anlagenkosten bewegen sich zwischen 600 und 1.400 Euro pro Kilowatt (€/kWp).
Windenergieanlagen an Land (Onshore-WEA) weisen aktuell Stromgestehungskosten von 3,99 bis 8,23 ct/kWh auf (spezifische Anlagenkosten von 1.500 bis 2.000 EUR/kW). Offshore-WEA haben mit 7,49 bis 13,79 ct/kWh deutlich höhere Gestehungskosten (spezifische Anlagenkosten 3.100 bis ...

Die Stromgestehungskosten von Photovoltaikanlagen liegen 2018 je nach Anlagentyp (kleine oder große Dachanlage, Freiflächenanlage) und Einstrahlung zwischen 3,71 und 11,54 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) (ohne Mehrwertsteuer). Die spezifischen Anlagenkosten bewegen sich zwischen 600 und 1.400 Euro pro Kilowatt (€/kWp).
Windenergieanlagen an Land (Onshore-WEA) weisen aktuell Stromgestehungskosten von 3,99 bis 8,23 ct/kWh auf (spezifische Anlagenkosten von 1.500 bis 2.000 EUR/kW). Offshore-WEA haben mit 7,49 bis 13,79 ct/kWh deutlich höhere Gestehungskosten (spezifische Anlagenkosten 3.100 bis 4.700 €/kW).
Die Stromgestehungskosten von Biogasanlagen (spezifische Anlagenkosten zwischen 2.000 und 4.000 €/kW) liegen zwischen 10,14 ct/kWh und 14,74 ct/kWh.
Braunkohlekraftwerke weisen Stromgestehungskosten von  4,59 bis 7,98 ct/kWh auf, Steinkohlekraftwerke 6,27 bis 9,86 ct/kWh und GuD-Kraftwerke 7,78 bis 9,96 ct/kWh.

Zentrale Annahmen und Thesen

Die Berechnung der Stromgestehungskosten von erneuerbaren Technologien hängt im Wesentlichen von den spezifischen Anschaffungskosten für Bau und Installation der Anlagen ab, den Standortbedingungen wie Strahlungs- und Windangebot oder Volllaststunden im Energiesystem, den Betriebskosten, der Lebensdauer der Anlage und den Finanzierungsbedingungen.  
Für die künftige Kostenentwicklung wird bei PV-Anlagen eine Lernrate von 15 % angenommen, bei Windenergieanlagen an Land sind es 5 %, für Biogas werden keine weiteren Kostensenkungen angenommen.

Methodik

Es handelt sich um eine methodische und inhaltliche Aktualisierung der Vorgängerstudien von Dezember 2013, Mai 2012 und Dezember 2010, die aktuelle Trends in der Kostenentwicklung berücksichtigt. Zu den Berechnungsparametern zählen zum Beispiel die Anlagenpreise, Sonneneinstrahlung, Windangebot, Zahl der Volllaststunden, Kosten der CO2-Emissionszertifikate. Daraus ergibt sich die jeweilige Kostenbandbreite. Bei der Berechnung der Stromgestehungskosten werden die marktüblichen technologiespezifischen Finanzierungskosten und Risikoaufschläge berücksichtigt.

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