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Ökonomische Indikatoren der Energiebereitstellung. Methode, Abgrenzung und Ergebnisse für den Zeitraum 2000-2017

Herausgeber/Institute:

DIW, DLR, GWS

Datum:

Januar 2019

Autoren:

Marlene O'Sullivan, Ulrike Lehr, Dietmar Edler

Art der Veröffentlichung:

Studie

Auftraggeber/Förderer:

BMWi

Themenbereiche:

Ökonomie

Schlagwörter:

Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Kosten-Nutzen-Analyse

Seitenzahl:

156

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Zielsetzung und Fragestellung

Die Studie ermittelt und dokumentiert Indikatoren, die die ökonomische Dimension der Transformation der Energiewirtschaft beschreiben. Ziel ist eine möglichst differenzierte und umfassende Darstellung der ökonomischen Indikatoren der Energiebereitstellung, um den bisherigen und zukünftig erwartbaren Strukturwandel zu beschreiben. Bei dem Bericht handelt es sich um eine revidierte und aktualisierte Fassung von Teilen des Berichts „Ökonomische Indikatoren des Energiesystems“ vom Februar 2018.

Zentrale Ergebnisse

Für den Zeitraum 2000 bis 2017 beziffern die Autoren die Zahl der Beschäftigten durch Aktivitäten der Energiewirtschaft in Deutschland auf insgesamt mindestens 500.000 bis 800.000 Beschäftigte im Jahr. Durch die Einführung der Erneuerbaren Energien sei die Gesamtbeschäftigung durch die Energiewirtschaft seit 2000 gestiegen, wobei es eine Verschiebung hin zu den Erneuerbaren Energien gegeben habe. Zunehmend seien auch Infrastruktur und Speicher von Bedeutung.
Im Jahr 2017 entfiel der größte Anteil der Beschäftigung im Bereich Erneuerbare Energien auf die Windenergie (135.000 Arbeitsplätze bzw. ...

Für den Zeitraum 2000 bis 2017 beziffern die Autoren die Zahl der Beschäftigten durch Aktivitäten der Energiewirtschaft in Deutschland auf insgesamt mindestens 500.000 bis 800.000 Beschäftigte im Jahr. Durch die Einführung der Erneuerbaren Energien sei die Gesamtbeschäftigung durch die Energiewirtschaft seit 2000 gestiegen, wobei es eine Verschiebung hin zu den Erneuerbaren Energien gegeben habe. Zunehmend seien auch Infrastruktur und Speicher von Bedeutung.
Im Jahr 2017 entfiel der größte Anteil der Beschäftigung im Bereich Erneuerbare Energien auf die Windenergie (135.000 Arbeitsplätze bzw. ...

Für den Zeitraum 2000 bis 2017 beziffern die Autoren die Zahl der Beschäftigten durch Aktivitäten der Energiewirtschaft in Deutschland auf insgesamt mindestens 500.000 bis 800.000 Beschäftigte im Jahr. Durch die Einführung der Erneuerbaren Energien sei die Gesamtbeschäftigung durch die Energiewirtschaft seit 2000 gestiegen, wobei es eine Verschiebung hin zu den Erneuerbaren Energien gegeben habe. Zunehmend seien auch Infrastruktur und Speicher von Bedeutung.
Im Jahr 2017 entfiel der größte Anteil der Beschäftigung im Bereich Erneuerbare Energien auf die Windenergie (135.000 Arbeitsplätze bzw. 43 Prozent), gegenüber dem Vorjahr war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Mit 110.800 Beschäftigten entfiel der zweitgrößte Anteil auf die Bioenergie, wo bereits seit 2012 ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist. Insgesamt wird die Zahl der Beschäftigten durch Erneuerbare Energien in Deutschland für das Jahr 2017 mit 316.700 angegeben.
Die Autoren weisen auf bestehende Datenlücken und entsprechenden weiteren Forschungsbedarf hin. Informationsdefizite gebe es im Hinblick auf Investitionen in Anlagen zur Biomasse- und Biokraftstoffbereitstellung. Des Weiteren müsse die Datenlage im gesamten Bereich der Bereitstellung, Verteilung und Speicherung von Wärme verbessert werden. Im Bereich Speicher sei die technologische Entwicklung derzeit sehr dynamisch und vielfältig, so dass noch keine einheitliche Datenbasis vorliege. Lücken bestünden auch bei der Erfassung der Infrastruktur zur Endenergieversorgung des Verkehrs.

Zentrale Annahmen und Thesen

Die Autoren stellen fest, dass die Transformation des Energiesystems aus wirtschaftlicher Sicht vor allem Strukturwandel bedeute. Technologien und Branchen, die in der Vergangenheit wichtig gewesen seien, hätten schon und würden weiter an Bedeutung verlieren. Welche Technologien und Branchen am Ende der Transformation möglicherweise nicht mehr Bestandteil des Energiesystems sein werden und welche im Zuge der Energiewende neu entstehen werden, sei noch unklar.

Methodik

Die Untersuchung fokussiert auf ökonomische Indikatoren, die im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Endenergie von Bedeutung sind. Im Mittelpunkt stehen die Investitionen, die durch Investitionen angestoßene Bruttoproduktion sowie die daraus resultierende Beschäftigung. Um die Beschäftigung in Deutschland zu ermitteln, erfolgen Abschätzungen zu Importen und Exporten. Neben den direkten Effekten in der Energiewirtschaft im engeren Sinne sollen auch die indirekten Effekte in den vorgelagerten Wirtschaftsbereichen (indirekte Beschäftigung) erfasst werden. Soweit möglich, nutzen die Autoren ...

Die Untersuchung fokussiert auf ökonomische Indikatoren, die im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Endenergie von Bedeutung sind. Im Mittelpunkt stehen die Investitionen, die durch Investitionen angestoßene Bruttoproduktion sowie die daraus resultierende Beschäftigung. Um die Beschäftigung in Deutschland zu ermitteln, erfolgen Abschätzungen zu Importen und Exporten. Neben den direkten Effekten in der Energiewirtschaft im engeren Sinne sollen auch die indirekten Effekte in den vorgelagerten Wirtschaftsbereichen (indirekte Beschäftigung) erfasst werden. Soweit möglich, nutzen die Autoren ...

Die Untersuchung fokussiert auf ökonomische Indikatoren, die im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Endenergie von Bedeutung sind. Im Mittelpunkt stehen die Investitionen, die durch Investitionen angestoßene Bruttoproduktion sowie die daraus resultierende Beschäftigung. Um die Beschäftigung in Deutschland zu ermitteln, erfolgen Abschätzungen zu Importen und Exporten. Neben den direkten Effekten in der Energiewirtschaft im engeren Sinne sollen auch die indirekten Effekte in den vorgelagerten Wirtschaftsbereichen (indirekte Beschäftigung) erfasst werden. Soweit möglich, nutzen die Autoren amtliche oder andere öffentlich verfügbare Datenquellen, darüber hinaus haben sie Methoden entwickelt, um die erforderlichen Indikatoren abzuleiten.

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