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Mittelfristprognose zur deutschlandweiten Stromerzeugung aus EEG-geförderten Kraftwerken für die Kalenderjahre 2018 bis 2022

Herausgeber/Institute:

r2b

Datum:

Oktober 2017

Autoren:

Art der Veröffentlichung:

Endbericht

Auftraggeber/Förderer:

50Hertz Transmission GmbH, Amprion GmbH, TenneT TSO GmbH, TransnetBW GmbH

Themenbereiche:

Energiesysteme

Schlagwörter:

Bioenergie, EEG, Windenergie, Strommarkt, Wasserkraft

Seitenzahl:

168

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Zielsetzung und Fragestellung

Die Studie liefert eine Prognose bezüglich der Entwicklung der installierten Leistung, der Stromerzeugung sowie der Vergütungszahlungen an EEG geförderte Anlagen. Hierbei wird eine Abschätzung für das Jahr 2018 gegeben sowie eine Prognose der mittelfristigen Entwicklung dieser Größen für die Jahre 2019 bis 2022.

Zentrale Ergebnisse

Im Jahr 2017 und 2018 finde ein starker Zubau an Windenergieanlagen an Land statt. Bis Ende 2022 würden Anlagen mit einer Gesamtleistung von 63,5 GW installiert sein. Dies entspricht etwa 40 Prozent mehr als Ende 2016. In den Folgejahren werde der Ausbau mit der Umstellung auf Ausschreibungen abflachen. Die installierte Leistung von Offshore-Windenergie werde in derselben Zeitspanne auf 8,4 GW ansteigen und sich damit mehr als verdoppeln. Der Zubau von Photovoltaikanlagen werde sich in den nächsten Jahren wieder etwas erhöhen. Im Trendszenario wird der PV-Förderdeckel im Jahr 2022 ...

Im Jahr 2017 und 2018 finde ein starker Zubau an Windenergieanlagen an Land statt. Bis Ende 2022 würden Anlagen mit einer Gesamtleistung von 63,5 GW installiert sein. Dies entspricht etwa 40 Prozent mehr als Ende 2016. In den Folgejahren werde der Ausbau mit der Umstellung auf Ausschreibungen abflachen. Die installierte Leistung von Offshore-Windenergie werde in derselben Zeitspanne auf 8,4 GW ansteigen und sich damit mehr als verdoppeln. Der Zubau von Photovoltaikanlagen werde sich in den nächsten Jahren wieder etwas erhöhen. Im Trendszenario wird der PV-Förderdeckel im Jahr 2022 ...

Im Jahr 2017 und 2018 finde ein starker Zubau an Windenergieanlagen an Land statt. Bis Ende 2022 würden Anlagen mit einer Gesamtleistung von 63,5 GW installiert sein. Dies entspricht etwa 40 Prozent mehr als Ende 2016. In den Folgejahren werde der Ausbau mit der Umstellung auf Ausschreibungen abflachen. Die installierte Leistung von Offshore-Windenergie werde in derselben Zeitspanne auf 8,4 GW ansteigen und sich damit mehr als verdoppeln. Der Zubau von Photovoltaikanlagen werde sich in den nächsten Jahren wieder etwas erhöhen. Im Trendszenario wird der PV-Förderdeckel im Jahr 2022 überschritten. Hierbei werde jedoch das Ausbauziel des EEG in jedem Jahr verfehlt.

Die Photovoltaik stelle weiterhin den größten Anteil an den Vergütungszahlungen (43% im Jahr 2016). Ab dem Jahr 2021 werden die ersten älteren Bestandsanlagen aus EEG-Förderung fallen. Dadurch werde ein leichter Rückgang der Gesamtauszahlungen erfolgen.

Zentrale Annahmen und Thesen

Der deutliche Anstieg des Windenergieausbaus erfolge aufgrund eines Vorzieheffekts. Bis Ende 2016 seien überdurchschnittlich viele Genehmigungen beantragt worden, um noch die gesetzlich festgelegten Vergütungssätze zu erhalten. Die Autoren gehen davon aus, dass ein Teil der Windkraftanlagen, die ab 2021 aus der Förderung fallen, stillgelegt werden. Der Rückbau wird auf zehn Prozent veranschlagt  – je nach Inbetriebnahmejahrgang und Jahr. Zugleich rechnen die Autoren mit einem verstärkten PV-Zubau, da sich die Renditeaussichten verbessert hätten. Zudem werde Eigenverbrauch von selbst ...

Der deutliche Anstieg des Windenergieausbaus erfolge aufgrund eines Vorzieheffekts. Bis Ende 2016 seien überdurchschnittlich viele Genehmigungen beantragt worden, um noch die gesetzlich festgelegten Vergütungssätze zu erhalten. Die Autoren gehen davon aus, dass ein Teil der Windkraftanlagen, die ab 2021 aus der Förderung fallen, stillgelegt werden. Der Rückbau wird auf zehn Prozent veranschlagt  – je nach Inbetriebnahmejahrgang und Jahr. Zugleich rechnen die Autoren mit einem verstärkten PV-Zubau, da sich die Renditeaussichten verbessert hätten. Zudem werde Eigenverbrauch von selbst ...

Der deutliche Anstieg des Windenergieausbaus erfolge aufgrund eines Vorzieheffekts. Bis Ende 2016 seien überdurchschnittlich viele Genehmigungen beantragt worden, um noch die gesetzlich festgelegten Vergütungssätze zu erhalten. Die Autoren gehen davon aus, dass ein Teil der Windkraftanlagen, die ab 2021 aus der Förderung fallen, stillgelegt werden. Der Rückbau wird auf zehn Prozent veranschlagt  – je nach Inbetriebnahmejahrgang und Jahr. Zugleich rechnen die Autoren mit einem verstärkten PV-Zubau, da sich die Renditeaussichten verbessert hätten. Zudem werde Eigenverbrauch von selbst erzeugtem PV-Strom an Bedeutung gewinnen.

Methodik

Die Erkenntnisse der Studie resultieren aus der Auswertung von Daten, die im Rahmen der Prognose erhoben wurden. Hierbei wurde für jede Technologie eine Prognose der installierten Leistung unter Berücksichtigung der Bestandsanlagen, des Zubaus und der Stilllegungen vorgenommen. Aufgrund der auslaufenden zwanzigjährigen EEG-Förderung einiger Anlagen werden für 2021 Abschätzungen getroffen, ob diese stillgelegt oder weiterbetrieben werden. Darauf aufbauend wurden Stromerzeugungsmengen der alten und neuen Anlagen ermittelt. Zur Ermittlung der Vergütungszahlungen wurden die Strompreise sowie die ...

Die Erkenntnisse der Studie resultieren aus der Auswertung von Daten, die im Rahmen der Prognose erhoben wurden. Hierbei wurde für jede Technologie eine Prognose der installierten Leistung unter Berücksichtigung der Bestandsanlagen, des Zubaus und der Stilllegungen vorgenommen. Aufgrund der auslaufenden zwanzigjährigen EEG-Förderung einiger Anlagen werden für 2021 Abschätzungen getroffen, ob diese stillgelegt oder weiterbetrieben werden. Darauf aufbauend wurden Stromerzeugungsmengen der alten und neuen Anlagen ermittelt. Zur Ermittlung der Vergütungszahlungen wurden die Strompreise sowie die ...

Die Erkenntnisse der Studie resultieren aus der Auswertung von Daten, die im Rahmen der Prognose erhoben wurden. Hierbei wurde für jede Technologie eine Prognose der installierten Leistung unter Berücksichtigung der Bestandsanlagen, des Zubaus und der Stilllegungen vorgenommen. Aufgrund der auslaufenden zwanzigjährigen EEG-Förderung einiger Anlagen werden für 2021 Abschätzungen getroffen, ob diese stillgelegt oder weiterbetrieben werden. Darauf aufbauend wurden Stromerzeugungsmengen der alten und neuen Anlagen ermittelt. Zur Ermittlung der Vergütungszahlungen wurden die Strompreise sowie die Marktwertfaktoren bestimmt.

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