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Kostengünstige Stromversorgung durch Differenzverträge für erneuerbare Energien

Herausgeber/Institute:

DIW

Datum:

Juli 2018

Autoren:

keine Angabe

Art der Veröffentlichung:

Kurzstudie

Themenbereiche:

Ökonomie
Politik

Schlagwörter:

Strommarkt, EEG, Strompreis, Marktdesign

Seitenzahl:

12

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Zielsetzung und Fragestellung

Die Studie analysiert die Finanzierungskosten und die Erlösströme bei verschiedenen Vergütungsmodellen für Strom aus Erneuerbaren Energien.

Zentrale Ergebnisse

Der Vergütungsrahmen bestimme, inwieweit die sinkenden Technologiekosten Erneuerbarer Energien zu geringeren Strompreisen für die Verbraucher führen. Anhand eines Finanzierungsmodells zeigen die Autoren, dass die derzeitige gleitende Marktprämie zunehmend zu erhöhten Finanzierungskosten führe. Abhilfe könnten demnach Differenzverträge schaffen, während eine fixe Marktprämie oder der Verzicht auf Vergütungsinstrumente für Strom aus Erneuerbaren Energien zu höheren Kosten für die Verbraucher führten.
Die Kostenreduktion durch Differenzverträge liege in der Größenordnung von jährlich 0,8 ...

Der Vergütungsrahmen bestimme, inwieweit die sinkenden Technologiekosten Erneuerbarer Energien zu geringeren Strompreisen für die Verbraucher führen. Anhand eines Finanzierungsmodells zeigen die Autoren, dass die derzeitige gleitende Marktprämie zunehmend zu erhöhten Finanzierungskosten führe. Abhilfe könnten demnach Differenzverträge schaffen, während eine fixe Marktprämie oder der Verzicht auf Vergütungsinstrumente für Strom aus Erneuerbaren Energien zu höheren Kosten für die Verbraucher führten.
Die Kostenreduktion durch Differenzverträge liege in der Größenordnung von jährlich 0,8 ...

Der Vergütungsrahmen bestimme, inwieweit die sinkenden Technologiekosten Erneuerbarer Energien zu geringeren Strompreisen für die Verbraucher führen. Anhand eines Finanzierungsmodells zeigen die Autoren, dass die derzeitige gleitende Marktprämie zunehmend zu erhöhten Finanzierungskosten führe. Abhilfe könnten demnach Differenzverträge schaffen, während eine fixe Marktprämie oder der Verzicht auf Vergütungsinstrumente für Strom aus Erneuerbaren Energien zu höheren Kosten für die Verbraucher führten.
Die Kostenreduktion durch Differenzverträge liege in der Größenordnung von jährlich 0,8 Milliarden Euro im Jahr 2030.

Zentrale Annahmen und Thesen

Die gleitende Marktprämie führe zunehmend zu erhöhten Finanzierungskosten, was den sinkenden Technologiekosten entgegenwirke. Steigende Eigenkapitalanforderungen könnten sich negativ auf die Akteursvielfalt bei Investitionen in Erneuerbare Energien und die Realisierung von Projekten auswirken.
Differenzverträge verringerten die Finanzierungskosten und damit auch die Gesamtkosten der erneuerbaren Stromversorgung. Zudem ermögliche die Einführung von Differenzverträgen eine wirksamere und einfachere Gestaltung der Anreize für eine systemfreundliche Standortwahl und Anlagenauslegung.

Methodik

Die Autoren analysieren die Finanzierungskosten und Erlösströme bei unterschiedlichen Vergütungsmodellen für Strom aus Erneuerbaren Energien.

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