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Im Fokus der Studiendatenbank stehen Veröffentlichungen, die sich mit dem notwendigen Umbau und der Steuerung des Energiesystems für eine erfolgreiche Energiewende insgesamt beschäftigen. Mehr zu den Kriterien, nach denen das Forschungsradar Studien aufnimmt …

 

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Klimatisierungsbedarf und dafür abgerufener Stromverbrauch für Wohngebäude in Deutschland von 2020 bis 2050

Herausgeber/Institute:

Öko-Institut

Datum:

Juli 2017

Autoren:

Matthias Koch, Tanja Kenkmann, Christian Winger

Art der Veröffentlichung:

Projektbericht

Auftraggeber/Förderer:

BMWi

Themenbereiche:

Energiesysteme

Schlagwörter:

Energieeffizienz, Strommarkt, Wärmemarkt

Seitenzahl:

14

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Zielsetzung und Fragestellung

Dieses Begleitdokument ist Teil des Projekts „Einbindung des Wärme- und Kältesektors in das Strommarktmodell PowerFlex zur Analyse sektorübergreifender Effekte auf Klimaschutzziele und EE-Integration“. In diesem Teil werden die heutige und zukünftige Stromnachfrage für die Klimatisierung von Wohngebäuden ermittelt.  

Zentrale Ergebnisse

Der Klimatisierungsbedarf steigt in Deutschland im Szenario „Klib hoch“ von 12,1 TWh im Jahr 2020 auf 26,3 TWh in 2030 und 76,7 TWh in 2050. Im Szenario „Klib niedrig“ steigt der Energiebedarf zur Klimatisierung von 8,2 TWh im Jahr 2020 auf 13,9 in 2030 und 30,8 in 2050. Den höchsten Bedarf haben in beiden Szenarien die Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Am geringsten fällt er in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern aus. Die Lastspitze zur Gebäudeklimatisierung liegt im Jahr 2050 bei bis zu 40 GW („Klib hoch“). Die Autoren folgern aus den Szenarien, dass sich ...

Der Klimatisierungsbedarf steigt in Deutschland im Szenario „Klib hoch“ von 12,1 TWh im Jahr 2020 auf 26,3 TWh in 2030 und 76,7 TWh in 2050. Im Szenario „Klib niedrig“ steigt der Energiebedarf zur Klimatisierung von 8,2 TWh im Jahr 2020 auf 13,9 in 2030 und 30,8 in 2050. Den höchsten Bedarf haben in beiden Szenarien die Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Am geringsten fällt er in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern aus. Die Lastspitze zur Gebäudeklimatisierung liegt im Jahr 2050 bei bis zu 40 GW („Klib hoch“). Die Autoren folgern aus den Szenarien, dass sich ...

Der Klimatisierungsbedarf steigt in Deutschland im Szenario „Klib hoch“ von 12,1 TWh im Jahr 2020 auf 26,3 TWh in 2030 und 76,7 TWh in 2050. Im Szenario „Klib niedrig“ steigt der Energiebedarf zur Klimatisierung von 8,2 TWh im Jahr 2020 auf 13,9 in 2030 und 30,8 in 2050. Den höchsten Bedarf haben in beiden Szenarien die Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Am geringsten fällt er in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern aus. Die Lastspitze zur Gebäudeklimatisierung liegt im Jahr 2050 bei bis zu 40 GW („Klib hoch“). Die Autoren folgern aus den Szenarien, dass sich die Klimatisierung von einer Nischenanwendung zu einem relevanten Stromverbraucher entwickeln wird.

Zentrale Annahmen und Thesen

Im Szenario „Klib hoch“ wird von einer weniger ambitionierten Gebäudesanierung und einer größeren Wohnfläche ausgegangen. Im Szenario „Klib niedrig“ ist die Sanierung weiter fortgeschritten und die Wohnfläche kleiner. Unterschiede zwischen den Bundesländern gehen vor allem auf die Bevölkerungsgröße und die Wohnfläche zurück. Außerdem spielen die unterschiedlichen Entwicklungen der Temperaturen im Sommer eine große Rolle, die nach den aktuellen Klimamodellen in den verschiedenen Regionen in Deutschland unterschiedlich ausfallen. Bei der Entwicklung der Gebäudesanierung wurde keine ...

Im Szenario „Klib hoch“ wird von einer weniger ambitionierten Gebäudesanierung und einer größeren Wohnfläche ausgegangen. Im Szenario „Klib niedrig“ ist die Sanierung weiter fortgeschritten und die Wohnfläche kleiner. Unterschiede zwischen den Bundesländern gehen vor allem auf die Bevölkerungsgröße und die Wohnfläche zurück. Außerdem spielen die unterschiedlichen Entwicklungen der Temperaturen im Sommer eine große Rolle, die nach den aktuellen Klimamodellen in den verschiedenen Regionen in Deutschland unterschiedlich ausfallen. Bei der Entwicklung der Gebäudesanierung wurde keine ...

Im Szenario „Klib hoch“ wird von einer weniger ambitionierten Gebäudesanierung und einer größeren Wohnfläche ausgegangen. Im Szenario „Klib niedrig“ ist die Sanierung weiter fortgeschritten und die Wohnfläche kleiner. Unterschiede zwischen den Bundesländern gehen vor allem auf die Bevölkerungsgröße und die Wohnfläche zurück. Außerdem spielen die unterschiedlichen Entwicklungen der Temperaturen im Sommer eine große Rolle, die nach den aktuellen Klimamodellen in den verschiedenen Regionen in Deutschland unterschiedlich ausfallen. Bei der Entwicklung der Gebäudesanierung wurde keine Differenzierung nach Bundesländern unternommen.

Methodik

Zur Abschätzung der zukünftigen Stromnachfrage zur Wohngebäudeklimatisierung wird der Klimatisierungsbedarf der Wohngebäude prognostiziert, welcher von der Klimaentwicklung in Deutschland, der Bevölkerungs- und Wohnflächenentwicklung und von der Entwicklung des energetischen Zustands der Wohngebäude abhänge. Es werden zwei Szenarien mit einem hohen und einem niedrigen Klimatisierungsbedarf entwickelt („Klib hoch“ und „Klib niedrig“. Der Klimatisierungsbedarf wird zudem regional nach Bundesländern sowie stündlich aufgelöst.

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