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Klimaschutz mit grünen Gasen. Wie können erneuerbare Gase nachhaltig ins Energiesystem integriert werden?

Herausgeber/Institute:

DVGW

Datum:

September 2018

Autoren:

Art der Veröffentlichung:

Projektbericht

Themenbereiche:

Energiesysteme
Politik

Schlagwörter:

Speicher, Klimaschutz, Treibhausgase

Seitenzahl:

12

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Zielsetzung und Fragestellung

Die Publikation stellt Ergebnisse aus dem SMARAGD-Projekt des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) vor. Hierbei haben die DVGW-Forschungsinstitute DBI Gas- und Umwelttechnik, das Gas- und Wärme-Institut und das Engler-Bunte-Institut gemeinsam mit der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) an der Technischen Hochschule Regensburg und der Kanzlei Becker Büttner Held den bestehenden Rechtsrahmen für erneuerbare Gase analysiert und Vorschläge für dessen Weiterentwicklung zur Integration erneuerbarer Gase ins Energiesystem erarbeitet. Diese werden aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Perspektive bewertet. 

Zentrale Ergebnisse

Die erarbeiteten Änderungsvorschläge für den Rechtsrahmen für erneuerbare Gase zielen auf den Abbau von Hemmnissen und fokussieren überwiegend auf die Senkung der Gestehungskosten (Produktionskosten). Konkret schlagen die Projektpartner die Befreiung von der EEG-Umlage, Netzentgelten, Energie- und Stromsteuern vor. Erneuerbare Gase könnten auch durch neue systemisch wirksame Gesetze gefördert werden wie zum Beispiel eine CO2-Steuer oder eine Mindestquote für erneuerbare Gase.

Zentrale Annahmen und Thesen

Die Integration erneuerbarer Gase ins Energiesystem sei entscheidend für das Erreichen nationaler und internationaler Klimaschutzziele. Um Power-to-Gas-Technologien wirtschaftlich nutzen zu können, müssten die Gestehungskosten sinken. Dafür brauche es Änderungen an den bestehenden Rahmenbedingungen. Im bestehenden Rechtsrahmen gebe es mehr als 100 Regelungen, die erneuerbare Gase betreffen. Dabei fehle es an klaren Begrifflichkeiten, um sowohl Biogas als auch „e-Gas“ angemessen zu berücksichtigen.

Methodik

Im Rahmen der SMARAGD-Studie analysieren die Projektpartner rechtliche Änderungen zur Integration erneuerbarer Gase in das Energiesystem. Dabei betrachten sie die Auswirkungen verschiedener juristischer Maßnahmen auf die wirtschaftliche Nutzung von erneuerbaren Gasen in den Anwendungssektoren Wärme, Stromerzeugung, Mobilität und nichtenergetische Verwendung. Die methodische Vorgehensweise basiert auf der Simulation des Energiesystems und der Sensitivitätsanalyse rechtlicher und förderpolitischer Einflussparameter. Hierbei werden verschiedene Szenarien berücksichtigt und aus betriebs- und ...

Im Rahmen der SMARAGD-Studie analysieren die Projektpartner rechtliche Änderungen zur Integration erneuerbarer Gase in das Energiesystem. Dabei betrachten sie die Auswirkungen verschiedener juristischer Maßnahmen auf die wirtschaftliche Nutzung von erneuerbaren Gasen in den Anwendungssektoren Wärme, Stromerzeugung, Mobilität und nichtenergetische Verwendung. Die methodische Vorgehensweise basiert auf der Simulation des Energiesystems und der Sensitivitätsanalyse rechtlicher und förderpolitischer Einflussparameter. Hierbei werden verschiedene Szenarien berücksichtigt und aus betriebs- und ...

Im Rahmen der SMARAGD-Studie analysieren die Projektpartner rechtliche Änderungen zur Integration erneuerbarer Gase in das Energiesystem. Dabei betrachten sie die Auswirkungen verschiedener juristischer Maßnahmen auf die wirtschaftliche Nutzung von erneuerbaren Gasen in den Anwendungssektoren Wärme, Stromerzeugung, Mobilität und nichtenergetische Verwendung. Die methodische Vorgehensweise basiert auf der Simulation des Energiesystems und der Sensitivitätsanalyse rechtlicher und förderpolitischer Einflussparameter. Hierbei werden verschiedene Szenarien berücksichtigt und aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht beleuchtet. Es werden sowohl in Deutschland hergestellte Gase als auch Importe betrachtet.

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