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Klimaschutz 2030 im Verkehr: Maßnahmen zur Erreichung des Sektorziels 2030

Herausgeber/Institute:

Agora Verkehrswende, Öko-Institut, ICCT

Datum:

August 2018

Autoren:

Ruth Blanck, Wiebke Zimmer, Mock Peter

Art der Veröffentlichung:

Studie

Auftraggeber/Förderer:

Agora Verkehrswende

Themenbereiche:

Politik
Umwelt + Soziales

Schlagwörter:

Verkehr, Mobilität, Klimaschutz

Seitenzahl:

60

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Zielsetzung und Fragestellung

Im Auftrag von Agora Verkehrswende untersuchen das Öko-Institut und das ICCT die Wirkungen verschiedener denkbarer Maßnahmen und Maßnahmenpakete auf den CO2-Ausstoß im Verkehr. Das Ergebnis soll eine Diskussionsgrundlage über die Optionen einer Verkehrswende und deren Ausgestaltung sein.

Zentrale Ergebnisse

Um das Klimaschutzziel im Verkehrssektor erreichen zu können, sei ein Bündel von Maßnahmen erforderlich, darunter auch politisch umstrittene. Dabei seien richtungsweisende Entscheidungen zeitnah zu treffen.
Zu den erforderlichen, aber nicht hinreichenden Bedingungen zählen die Autoren die europäischen Effizienzstandards für Pkw, leichte Nutzfahrzeuge und Lkw. Der aktuelle Kommissionsvorschlag für die Pkw-Standards reiche bei weitem nicht aus, die Bundesregierung solle sich auf EU-Ebene für stringente Effizienzvorgaben (auch für LKW) einsetzen.
Zu den erforderlichen nationalen Maßnahmen rechnen ...

Um das Klimaschutzziel im Verkehrssektor erreichen zu können, sei ein Bündel von Maßnahmen erforderlich, darunter auch politisch umstrittene. Dabei seien richtungsweisende Entscheidungen zeitnah zu treffen.
Zu den erforderlichen, aber nicht hinreichenden Bedingungen zählen die Autoren die europäischen Effizienzstandards für Pkw, leichte Nutzfahrzeuge und Lkw. Der aktuelle Kommissionsvorschlag für die Pkw-Standards reiche bei weitem nicht aus, die Bundesregierung solle sich auf EU-Ebene für stringente Effizienzvorgaben (auch für LKW) einsetzen.
Zu den erforderlichen nationalen Maßnahmen rechnen ...

Um das Klimaschutzziel im Verkehrssektor erreichen zu können, sei ein Bündel von Maßnahmen erforderlich, darunter auch politisch umstrittene. Dabei seien richtungsweisende Entscheidungen zeitnah zu treffen.
Zu den erforderlichen, aber nicht hinreichenden Bedingungen zählen die Autoren die europäischen Effizienzstandards für Pkw, leichte Nutzfahrzeuge und Lkw. Der aktuelle Kommissionsvorschlag für die Pkw-Standards reiche bei weitem nicht aus, die Bundesregierung solle sich auf EU-Ebene für stringente Effizienzvorgaben (auch für LKW) einsetzen.
Zu den erforderlichen nationalen Maßnahmen rechnen die Autoren die Internalisierung externer Kosten des Verkehrs durch die Bepreisung von Kraftstoffen, Fahrzeugen und deren Nutzung. der externen Kosten. Bei der Ausgestaltung der Instrumente seien die Verteilungseffekte zu berücksichtigen.
Um die Voraussetzung für Verkehrsverlagerungen zu schaffen, seien der Infrastrukturaufbau für den öffentlichen Verkehr und den Schienengütertransport sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten notwendig. Darüber hinaus bedürfe es klimafreundlicher Kraftstoffe.

Zentrale Annahmen und Thesen

Klimaschutz im Verkehr sei sehr komplex und stehe unter hohem Zeitdruck. Verkehrspolitische Maßnahmen haben einen zeitlichen Vorlauf, bis sie umgesetzt sind und wirken. Die europäischen Effizienzstandards seien von besonderer Bedeutung, um Fahrzeuge insgesamt energiesparender zu machen, mehr Nullemissionsfahrzeuge in den Markt zu bringen und die Elektrifizierung von Lkw anzureizen.
Die Digitalisierung könne die Kosten im Verkehr deutlich senken.
Die Bepreisung von Kraftstoffen, Fahrzeugen und deren Nutzung solle sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr stärker in den Fokus rücken. ...

Klimaschutz im Verkehr sei sehr komplex und stehe unter hohem Zeitdruck. Verkehrspolitische Maßnahmen haben einen zeitlichen Vorlauf, bis sie umgesetzt sind und wirken. Die europäischen Effizienzstandards seien von besonderer Bedeutung, um Fahrzeuge insgesamt energiesparender zu machen, mehr Nullemissionsfahrzeuge in den Markt zu bringen und die Elektrifizierung von Lkw anzureizen.
Die Digitalisierung könne die Kosten im Verkehr deutlich senken.
Die Bepreisung von Kraftstoffen, Fahrzeugen und deren Nutzung solle sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr stärker in den Fokus rücken. ...

Klimaschutz im Verkehr sei sehr komplex und stehe unter hohem Zeitdruck. Verkehrspolitische Maßnahmen haben einen zeitlichen Vorlauf, bis sie umgesetzt sind und wirken. Die europäischen Effizienzstandards seien von besonderer Bedeutung, um Fahrzeuge insgesamt energiesparender zu machen, mehr Nullemissionsfahrzeuge in den Markt zu bringen und die Elektrifizierung von Lkw anzureizen.
Die Digitalisierung könne die Kosten im Verkehr deutlich senken.
Die Bepreisung von Kraftstoffen, Fahrzeugen und deren Nutzung solle sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr stärker in den Fokus rücken. Verkehrsverlagerung sei angesichts des prognostizierten Verkehrswachstums eine zentrale Herausforderung. Zu den notwendigen Voraussetzungen zählen die Autoren insbesondere den Ausbau der Schienengüterverkehrsachsen, die Förderung von Rad- und Fußverkehr, eine höhere Taktung und bessere Auslastung des Öffentlichen Verkehrs und ein verbessertes Carsharing-Angebot. Nachhaltig produzierte strombasierte Kraftstoffe seien erforderlich, könnten jedoch voraussichtlich erst nach 2030 eine nennenswerte Rolle spielen. Hierfür seien zusätzliche Stromerzeugungskapazitäten auf Basis Erneuerbarer Energien notwendig.

Methodik

Die Studie spielt verschiedene Szenarien durch, die aufzeigen, mit welchen Maßnahmen und welchen Ausgestaltungen das Ziel einer Minderung der CO2-Emissionen um 40 bis 42 Prozent im Verkehrssektor bis 2030 erreicht werden könnte.
Im ersten Teil der Studie stellen die Autoren zwölf verschiedene Instrumente für mehr Klimaschutz im Verkehr vor. Im zweiten Teil werden unterschiedliche Kombinationen der Instrumente betrachtet und ihre Auswirkungen auf Verkehrsnachfrage, Fahrzeuge und Endenergiebedarf. Kapitel 4 fasst die wesentlichen Schlussfolgerungen zusammen.

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