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Im Fokus der Studiendatenbank stehen Veröffentlichungen, die sich mit dem notwendigen Umbau und der Steuerung des Energiesystems für eine erfolgreiche Energiewende insgesamt beschäftigen. Mehr zu den Kriterien, nach denen das Forschungsradar Studien aufnimmt …

 

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Innovationen im Netzentwicklungsplan 2.0

Herausgeber/Institute:

E-Bridge

Datum:

Juni 2018

Autoren:

Vigen Nikogesian, Baris Özalay, Jens Büchner

Art der Veröffentlichung:

Studie

Auftraggeber/Förderer:

Tennet

Themenbereiche:

Energiesysteme

Schlagwörter:

Stromnetze

Seitenzahl:

20

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Zielsetzung und Fragestellung

Ziel der Studie ist es, einen Vorschlag für eine systematische Erfassung von Innovationen im Netzentwicklungsplan zu erarbeiten, ohne regulatorische Ansätze zur Berücksichtigung von Innovationen zu betrachten.

Zentrale Ergebnisse

Die Autoren von E-Bridge schlagen eine Erweiterung des bestehenden Prozesses bei der Entwicklung des Netzentwicklungsplans um drei Schritte vor, um Innovationen systematisch zu berücksichtigen. Im ersten Schritt sollen Innovationen erfasst und bewertet werden. Das Ergebnis solle in die Erstellung des Szenariorahmens einfließen, indem bestimmte Innovationen berücksichtigt werden. Die bisherigen energiewirtschaftlichen Szenarien sollten um Technologieszenarien ergänzt werden, die einzelne Technologien und zu erwartende energiewirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigen.
Um die langfristige ...

Die Autoren von E-Bridge schlagen eine Erweiterung des bestehenden Prozesses bei der Entwicklung des Netzentwicklungsplans um drei Schritte vor, um Innovationen systematisch zu berücksichtigen. Im ersten Schritt sollen Innovationen erfasst und bewertet werden. Das Ergebnis solle in die Erstellung des Szenariorahmens einfließen, indem bestimmte Innovationen berücksichtigt werden. Die bisherigen energiewirtschaftlichen Szenarien sollten um Technologieszenarien ergänzt werden, die einzelne Technologien und zu erwartende energiewirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigen.
Um die langfristige ...

Die Autoren von E-Bridge schlagen eine Erweiterung des bestehenden Prozesses bei der Entwicklung des Netzentwicklungsplans um drei Schritte vor, um Innovationen systematisch zu berücksichtigen. Im ersten Schritt sollen Innovationen erfasst und bewertet werden. Das Ergebnis solle in die Erstellung des Szenariorahmens einfließen, indem bestimmte Innovationen berücksichtigt werden. Die bisherigen energiewirtschaftlichen Szenarien sollten um Technologieszenarien ergänzt werden, die einzelne Technologien und zu erwartende energiewirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigen.
Um die langfristige Entwicklung besser abzubilden, sei es sinnvoll, drei statt ein Szenario mit einer Perspektive von mindestens 20 Jahren zu erstellen. Der Detailgrad ausgewählter Netzberechnungen könne reduziert werden, um dem komplexeren Szenariorahmen und der erforderlichen Kosten-Nutzen-Analyse einzelner Investitionsmaßnahmen gerecht zu werden. Ausbau- und Innovationsmaßnahmen sollten auf Basis einer Kosten-Nutzen-Analyse vorgeschlagen werden, die auch darstellen soll, inwieweit Redispatch und andere Kurzfristmaßnahmen die Zeit bis zur Verfügbarkeit einzelner Technologien überbrücken können.

Zentrale Annahmen und Thesen

Die Autoren bemängeln, dass die aktuelle Vorgehensweise bei der Erstellung des Netzentwicklungsplans (NEP) keine systematische Berücksichtigung von technologischen oder energiewirtschaftlichen Innovationen erlaube. Dadurch werde die Leistungsfähigkeit des Netzes unterschätzt und es bestehe die Gefahr einer ineffizienten Netzplanung für die Zukunft.
Zu den innovativen Konzepten und Technologien zählen die Autoren insbesondere die automatisierte Systemführung, die ab etwa 2030 eingeführt werden könnte, den netzdienlichen Einsatz von Flexibilitätsoptionen (steuerbaren Erzeugern, Lasten und ...

Die Autoren bemängeln, dass die aktuelle Vorgehensweise bei der Erstellung des Netzentwicklungsplans (NEP) keine systematische Berücksichtigung von technologischen oder energiewirtschaftlichen Innovationen erlaube. Dadurch werde die Leistungsfähigkeit des Netzes unterschätzt und es bestehe die Gefahr einer ineffizienten Netzplanung für die Zukunft.
Zu den innovativen Konzepten und Technologien zählen die Autoren insbesondere die automatisierte Systemführung, die ab etwa 2030 eingeführt werden könnte, den netzdienlichen Einsatz von Flexibilitätsoptionen (steuerbaren Erzeugern, Lasten und ...

Die Autoren bemängeln, dass die aktuelle Vorgehensweise bei der Erstellung des Netzentwicklungsplans (NEP) keine systematische Berücksichtigung von technologischen oder energiewirtschaftlichen Innovationen erlaube. Dadurch werde die Leistungsfähigkeit des Netzes unterschätzt und es bestehe die Gefahr einer ineffizienten Netzplanung für die Zukunft.
Zu den innovativen Konzepten und Technologien zählen die Autoren insbesondere die automatisierte Systemführung, die ab etwa 2030 eingeführt werden könnte, den netzdienlichen Einsatz von Flexibilitätsoptionen (steuerbaren Erzeugern, Lasten und Speichern) und Supraleiter. 

Methodik

Die Autoren beschreiben einige innovative Konzepte und Technologien, die die Leistungsfähigkeit des Übertragungsnetzes steigern können. Darauf aufbauend schlagen sie vor, wie der Prozess zur Erstellung des Netzentwicklungsplans angepasst werden könnte. 

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