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Im Fokus der Studiendatenbank stehen Veröffentlichungen, die sich mit dem notwendigen Umbau und der Steuerung des Energiesystems für eine erfolgreiche Energiewende insgesamt beschäftigen. Mehr zu den Kriterien, nach denen das Forschungsradar Studien aufnimmt …

 

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Gas for Climate. How gas can help to achieve the Paris Agreement target in an affordable way

Herausgeber/Institute:

Ecofys

Datum:

Februar 2018

Autoren:

keine Angabe

Art der Veröffentlichung:

Studie

Auftraggeber/Förderer:

Enegás, Fluxys, Gasunie, GRTgaz, Open Grid Europe, Snam, TIGF, CIB, EBA

Themenbereiche:

Ökonomie

Schlagwörter:

Bioenergie, Europa, Mobilität, Verkehr, Potenziale

Seitenzahl:

55

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Zielsetzung und Fragestellung

Die Studie untersucht die Rolle von Gasen in einem vollständig dekarbonisierten Energiesystem im Jahr 2050. Es wird das Erzeugungspotenzial erneuerbarer Gase in Europa abgeschätzt und kalkuliert, welche volkswirtschaftlichen Vorteile die Nutzung dieser Gase in der bestehenden Infrastruktur bringen würde.

Zentrale Ergebnisse

Das Erzeugungspotenzial erneuerbarer Gase (Biomethan und Wasserstoff) belaufe sich bis 2050 auf auf 122 Mrd. m³. Auf Biomethan entfallen 98 Mrd. m³ mit einem Energieäquivalent von 1.072 TWh. Das Potenzial zur Wasserstoffproduktion aus Wind- und Solarenergie liege bei 24 Mrd. m³. Die Nutzung der erneuerbaren Gase konzentriere sich v.a. auf den Gebäude- und den Stromsektor, weil hier die größten volkswirtschaftlichen Kosteneinsparungen zu erwarten seien. Die Industrie könne durch einen Einsatz von 45 Mrd. m³ dekarbonisiert werden. Nur ein kleinerer Teil werde im Schwerlastverkehr eingesetzt.

Der Einsatz erneuerbarer Gase könne – gegenüber einer Dekarbonisierungsstrategie ohne erneuerbar Gase – zu einer volkswirtschaftlichen Kostenersparnis von 138 Mrd. Euro jährlich führen.   ...

Das Erzeugungspotenzial erneuerbarer Gase (Biomethan und Wasserstoff) belaufe sich bis 2050 auf auf 122 Mrd. m³. Auf Biomethan entfallen 98 Mrd. m³ mit einem Energieäquivalent von 1.072 TWh. Das Potenzial zur Wasserstoffproduktion aus Wind- und Solarenergie liege bei 24 Mrd. m³. Die Nutzung der erneuerbaren Gase konzentriere sich v.a. auf den Gebäude- und den Stromsektor, weil hier die größten volkswirtschaftlichen Kosteneinsparungen zu erwarten seien. Die Industrie könne durch einen Einsatz von 45 Mrd. m³ dekarbonisiert werden. Nur ein kleinerer Teil werde im Schwerlastverkehr eingesetzt.

Der Einsatz erneuerbarer Gase könne – gegenüber einer Dekarbonisierungsstrategie ohne erneuerbar Gase – zu einer volkswirtschaftlichen Kostenersparnis von 138 Mrd. Euro jährlich führen.   ...

Das Erzeugungspotenzial erneuerbarer Gase (Biomethan und Wasserstoff) belaufe sich bis 2050 auf auf 122 Mrd. m³. Auf Biomethan entfallen 98 Mrd. m³ mit einem Energieäquivalent von 1.072 TWh. Das Potenzial zur Wasserstoffproduktion aus Wind- und Solarenergie liege bei 24 Mrd. m³. Die Nutzung der erneuerbaren Gase konzentriere sich v.a. auf den Gebäude- und den Stromsektor, weil hier die größten volkswirtschaftlichen Kosteneinsparungen zu erwarten seien. Die Industrie könne durch einen Einsatz von 45 Mrd. m³ dekarbonisiert werden. Nur ein kleinerer Teil werde im Schwerlastverkehr eingesetzt.

Der Einsatz erneuerbarer Gase könne – gegenüber einer Dekarbonisierungsstrategie ohne erneuerbar Gase – zu einer volkswirtschaftlichen Kostenersparnis von 138 Mrd. Euro jährlich führen.  

Zentrale Annahmen und Thesen

Die Studie geht davon aus, dass der gesamte Gasverbrauch in Europa bis 2050 netto CO2-frei werden müsse. Das bedeute, dass der Gasverbrauch auf biogene und aus erneuerbarem Strom erzeugte Gase umgestellt werden müsse. Das übrig bleibende fossile Erdgas müsse mit CCS verbunden werden. Die Studie gehe von konservativen Annahmen aus und komme zu dem Ergebnis, dass die Produktion erneuerbarer Gase deutlich ausgeweitet werden könne und dass deren Nutzung die Gesamtkosten des Energiesystems in der Europäischen Union deutlich senke. Die Kostenersparnisse würden dadurch erzielt, dass weniger ...

Die Studie geht davon aus, dass der gesamte Gasverbrauch in Europa bis 2050 netto CO2-frei werden müsse. Das bedeute, dass der Gasverbrauch auf biogene und aus erneuerbarem Strom erzeugte Gase umgestellt werden müsse. Das übrig bleibende fossile Erdgas müsse mit CCS verbunden werden. Die Studie gehe von konservativen Annahmen aus und komme zu dem Ergebnis, dass die Produktion erneuerbarer Gase deutlich ausgeweitet werden könne und dass deren Nutzung die Gesamtkosten des Energiesystems in der Europäischen Union deutlich senke. Die Kostenersparnisse würden dadurch erzielt, dass weniger ...

Die Studie geht davon aus, dass der gesamte Gasverbrauch in Europa bis 2050 netto CO2-frei werden müsse. Das bedeute, dass der Gasverbrauch auf biogene und aus erneuerbarem Strom erzeugte Gase umgestellt werden müsse. Das übrig bleibende fossile Erdgas müsse mit CCS verbunden werden. Die Studie gehe von konservativen Annahmen aus und komme zu dem Ergebnis, dass die Produktion erneuerbarer Gase deutlich ausgeweitet werden könne und dass deren Nutzung die Gesamtkosten des Energiesystems in der Europäischen Union deutlich senke. Die Kostenersparnisse würden dadurch erzielt, dass weniger Stromerzeugungskapazitäten zur Deckung von Stromnachfragespitzen und eine geringere Gebäudesanierung für den Einsatz von Wärmepumpen notwendig seien.

Methodik

Die Studie stellt zunächst die Unterschiede und die Ähnlichkeiten des bestehende Gas- und Stromsystems dar. Als nächstes werden die erneuerbaren Quellen für die Gaserzeugung sowie die damit zusammenhängenden Nachhaltigkeitskriterien beschrieben. Danach wird analysiert, wie die erneuerbaren Gase am effizientesten eingesetzt werden können.

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