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Im Fokus der Studiendatenbank stehen Veröffentlichungen, die sich mit dem notwendigen Umbau und der Steuerung des Energiesystems für eine erfolgreiche Energiewende insgesamt beschäftigen. Mehr zu den Kriterien, nach denen das Forschungsradar Studien aufnimmt …

 

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European Energy Transition 2030: The Big Picture. Ten Priorities for the next European Commission to meet the EU’s 2030 targets and accelerate towards 2050

Herausgeber/Institute:

Agora Energiewende

Datum:

März 2019

Autoren:

Matthias Buck, Andreas Graf, Patrick Graichen

Art der Veröffentlichung:

Studie

Themenbereiche:

Politik
Energiesysteme

Schlagwörter:

Europa, Klimaschutz, Treibhausgase, Windenergie, Energieeffizienz, Kosten-Nutzen-Analyse, Elektromobilität, Strommarkt, Wärmemarkt, Verkehr

Seitenzahl:

104

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Zielsetzung und Fragestellung

Der Thinktank Agora Energiewende beschäftigt sich mit der Zielsetzung der Europäischen Union ihren Treibhausgasausstoß bis zum Jahr 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, den Anteil der Erneuerbaren Energien auf 32 Prozent zu steigern und die Energieeffizienz um 32,5 Prozent zu steigern. Die Studie geht der Frage nach, was diese Ziele konkret bedeuten für die Entwicklung des Energiesystems in der EU. Auf der Grundlage arbeiten die Autoren Maßnahmenempfehlungen für die künftige EU-Kommission und das EU-Parlament aus.

Zentrale Ergebnisse

Der Studie zufolge bedeuten die Klimaziele der Europäischen Union, dass die Verbrennung von Kohle in der EU bis 2030 halbiert und der Verbrauch von Kraftstoffen, Erdgas und Heizöl um ein Viertel vermindert werden muss. Der Anteil Erneuerbarer Energien am EU-Energiemix müsse sich bis 2030 verdoppeln. Der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien am EU-Strommix müsse bei steigendem Stromverbrauch von 32,3 Prozent innerhalb von elf Jahren auf 57 Prozent wachsen. Außerdem stünden Investitionen in Energieeffizienz an, um den Energieverbrauch bis 2030 um 17 Prozent gegenüber heute zu ...

Der Studie zufolge bedeuten die Klimaziele der Europäischen Union, dass die Verbrennung von Kohle in der EU bis 2030 halbiert und der Verbrauch von Kraftstoffen, Erdgas und Heizöl um ein Viertel vermindert werden muss. Der Anteil Erneuerbarer Energien am EU-Energiemix müsse sich bis 2030 verdoppeln. Der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien am EU-Strommix müsse bei steigendem Stromverbrauch von 32,3 Prozent innerhalb von elf Jahren auf 57 Prozent wachsen. Außerdem stünden Investitionen in Energieeffizienz an, um den Energieverbrauch bis 2030 um 17 Prozent gegenüber heute zu ...

Der Studie zufolge bedeuten die Klimaziele der Europäischen Union, dass die Verbrennung von Kohle in der EU bis 2030 halbiert und der Verbrauch von Kraftstoffen, Erdgas und Heizöl um ein Viertel vermindert werden muss. Der Anteil Erneuerbarer Energien am EU-Energiemix müsse sich bis 2030 verdoppeln. Der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien am EU-Strommix müsse bei steigendem Stromverbrauch von 32,3 Prozent innerhalb von elf Jahren auf 57 Prozent wachsen. Außerdem stünden Investitionen in Energieeffizienz an, um den Energieverbrauch bis 2030 um 17 Prozent gegenüber heute zu verringern.
Agora Energiewende schlägt zehn als vorrangig erachtete Maßnahmenpakete vor:

  • die Einrichtung eines ständigen Ausschusses für die Europäische Energiewende im Europäischen Parlament sowie die Schaffung eines neuen Dienstes bei der Europäischen Kommission zur Unterstützung der Mitgliedstaaten;
  • eine Überarbeitung des europäischen Beihilferahmens zur Unterstützung nationaler Energiewendemaßnahmen;
  • die Festsetzung eines verbindlichen Preises für CO2-Emissionen;
  • eine frühzeitige Überprüfung und Verschärfung der CO2-Pkw-Verordnung;
  • Verschärfung der neuen CO2-Emissionsstandards für Lkw bereits im Jahr 2022 und Ergänzung um eine Quote für emissionsfreie Lastwagen;
  • Gesetzespaket zur schrittweisen Dekarbonisierung von Treibstoffen in der Schifffahrt und im Flugverkehr;
  • Schaffung einer wettbewerbsfähigen und umweltverträglichen europäischen Batterie-Industrie
  • verbindliche Quote für die Beimischung von Gas aus erneuerbaren Quellen;
  • Verpflichtung öffentlicher Bauträger zum Kauf von CO2-arm hergestelltem Zement und Stahl
  • Anforderungen an den EU-Haushalt 2021 bis 2027.

Zentrale Annahmen und Thesen

Die EU-Klima- und Energieziele sehen vor, den Treibhausgasausstoß EU-weit bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, den Primärenergieverbrauch um mehr als ein Viertel gegenüber 2005 zu verringern, und den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch auf fast ein Drittel zu steigern.
Eine solide Umsetzung der EU-Klima- und Energieziele könne politischen Raum schaffen, um die EU-Klimaziele im Jahr 2020 zu erhöhen. Die Autoren schlagen vor, dass sich die EU zu einer 50-prozentigen Verringerung der Treibhausgase gegenüber 1990 verpflichten sollte.
Die Vorschläge von Agora ...

Die EU-Klima- und Energieziele sehen vor, den Treibhausgasausstoß EU-weit bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, den Primärenergieverbrauch um mehr als ein Viertel gegenüber 2005 zu verringern, und den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch auf fast ein Drittel zu steigern.
Eine solide Umsetzung der EU-Klima- und Energieziele könne politischen Raum schaffen, um die EU-Klimaziele im Jahr 2020 zu erhöhen. Die Autoren schlagen vor, dass sich die EU zu einer 50-prozentigen Verringerung der Treibhausgase gegenüber 1990 verpflichten sollte.
Die Vorschläge von Agora ...

Die EU-Klima- und Energieziele sehen vor, den Treibhausgasausstoß EU-weit bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, den Primärenergieverbrauch um mehr als ein Viertel gegenüber 2005 zu verringern, und den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch auf fast ein Drittel zu steigern.
Eine solide Umsetzung der EU-Klima- und Energieziele könne politischen Raum schaffen, um die EU-Klimaziele im Jahr 2020 zu erhöhen. Die Autoren schlagen vor, dass sich die EU zu einer 50-prozentigen Verringerung der Treibhausgase gegenüber 1990 verpflichten sollte.
Die Vorschläge von Agora Energiewende zielen auf eine sozial ausgewogene und wirtschaftlich günstige Energiewende. Die Europäische Union solle bereits heute Märkte für saubere Technologien schaffen, die in den Jahren nach 2030 benötigt werden, zum Beispiel für synthetische Brennstoffe.

Methodik

Die Studie basiert auf Erkenntnissen aus Forschungsarbeiten und Gesprächen mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie Expertinnen und Experten in ganz Europa. Die Autoren beschreiben die wesentlichen Trends der Energiewende, diskutieren eine starke Europäische Union zur Unterstützung der Energiewende, beschreiben die notwendigen Entwicklungen und Veränderungen des heutigen Energiesystems und konkrete Maßnahmen auf europäischer Ebene.

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