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Erfolgreicher Klimaschutz durch zügigen Kohleausstieg in Deutschland und Nordrhein-Westfalen

Herausgeber/Institute:

DIW

Datum:

August 2018

Autoren:

Leonard Göke et al.

Art der Veröffentlichung:

DIW-Wochenbericht

Themenbereiche:

Umwelt + Soziales
Politik

Schlagwörter:

Strommarkt, Klimaschutz, Treibhausgase

Seitenzahl:

12

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Zielsetzung und Fragestellung

Der DIW Wochenbericht 33/2018 beschäftigt sich mit verschiedenen energiewirtschaftlichen Modellrechnungen zu unterschiedlich ehrgeizigen Kohleausstiegspfaden bis 2030. 

Zentrale Ergebnisse

Um die Klimaziele für das Jahr 2030 in Deutschland zu erreichen und den Klimaschutz in Europa voranzubringen, sei ein zügiger Kohleausstieg in Deutschland erforderlich. Bis 2030 könnten sämtliche Braunkohlekraftwerke und viele Steinkohlekraftwerke abgeschaltet werden. Für das Jahr 2020 sei eine zusätzliche Begrenzung der jährlichen Laufzeit von Kohlekraftwerken notwendig.
In Nordrhein-Westfalen könne der Kohleausstieg auch einen positiven Beitrag zum Landschafts- und Umweltschutz in den Braunkohlerevieren leisten. Die Politik solle die Rahmenbedingungen für den Kohleausstieg sowie den Umbau zu ...

Um die Klimaziele für das Jahr 2030 in Deutschland zu erreichen und den Klimaschutz in Europa voranzubringen, sei ein zügiger Kohleausstieg in Deutschland erforderlich. Bis 2030 könnten sämtliche Braunkohlekraftwerke und viele Steinkohlekraftwerke abgeschaltet werden. Für das Jahr 2020 sei eine zusätzliche Begrenzung der jährlichen Laufzeit von Kohlekraftwerken notwendig.
In Nordrhein-Westfalen könne der Kohleausstieg auch einen positiven Beitrag zum Landschafts- und Umweltschutz in den Braunkohlerevieren leisten. Die Politik solle die Rahmenbedingungen für den Kohleausstieg sowie den Umbau zu ...

Um die Klimaziele für das Jahr 2030 in Deutschland zu erreichen und den Klimaschutz in Europa voranzubringen, sei ein zügiger Kohleausstieg in Deutschland erforderlich. Bis 2030 könnten sämtliche Braunkohlekraftwerke und viele Steinkohlekraftwerke abgeschaltet werden. Für das Jahr 2020 sei eine zusätzliche Begrenzung der jährlichen Laufzeit von Kohlekraftwerken notwendig.
In Nordrhein-Westfalen könne der Kohleausstieg auch einen positiven Beitrag zum Landschafts- und Umweltschutz in den Braunkohlerevieren leisten. Die Politik solle die Rahmenbedingungen für den Kohleausstieg sowie den Umbau zu einem flexiblen und erneuerbaren Stromsystem setzen.

Zentrale Annahmen und Thesen

Ausgangspunkt der Studie ist die Feststellung, dass die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle im Jahr 2016 für mehr als ein Viertel der deutschen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und unter den Bundesländern Nordrhein-Westfalen der mit Abstand größte CO2-Emittent war.
Das Auslaufen des Braunkohleabbaus in Nordrhein-Westfalen lasse sich so gestalten, dass für den Tagebau Garzweiler II keine zusätzlichen Ortschaften weichen müssen. Bei reduzierten Abbaumengen könne zudem der Wald im Tagebau Hambach erhalten werden.

Methodik

Die Autoren arbeiten mit energiewirtschaftlichen Modellrechnungen für Deutschland und Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2030. Darin legen sie unterschiedliche Pfade für die Stilllegung und Begrenzung jährlicher Laufzeiten für Stein- und Braunkohlekraftwerke zugrunde und berechnen die damit verbundene Entwicklung des CO2-Ausstoßes im Stromsektor. 

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