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Ein Rechtsrahmen für den Wärmesektor

Herausgeber/Institute:

IKEM

Datum:

März 2018

Autoren:

keine Angabe

Art der Veröffentlichung:

Studie

Auftraggeber/Förderer:

BMBF

Themenbereiche:

Politik

Schlagwörter:

EEWärmeG, Energieeffizienz, Sektorenkopplung, Sektorkopplung, Wärmemarkt, KWK

Seitenzahl:

82

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Zielsetzung und Fragestellung

Die Studie untersucht, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen des Wärmesektors weiterentwickelt werden könnten, um die Energieeffizienz zu steigern und den Anteil Erneuerbarer Energien zu erhöhen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die direkte Stromanwendung (Power-to-Heat) gelegt.   

Zentrale Ergebnisse

Es sollten zwei Wege zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Wärmesektor beschritten werden: Die Energieeffizienz muss gesteigert werden und der verbleibende Energiebedarf müsse über Erneuerbare Energien gedeckt werden.

Ein Zertifikatesystem für erneuerbare Wärme in Bestandsgebäuden und eine schrittweise Erhöhung der Quotenverpflichtungen könne die Nachfrage nach erneuerbarer Wärme erhöhen, ohne Gebäudeeigentümer übermäßig zu belasten. Ein CO2-Preis würde erneuerbare Wärme im Verhältnis zu fossilen Brennstoffen wettbewerbsfähiger machen. Für den Einsatz von Strom aus Erneuerbaren ...

Es sollten zwei Wege zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Wärmesektor beschritten werden: Die Energieeffizienz muss gesteigert werden und der verbleibende Energiebedarf müsse über Erneuerbare Energien gedeckt werden.

Ein Zertifikatesystem für erneuerbare Wärme in Bestandsgebäuden und eine schrittweise Erhöhung der Quotenverpflichtungen könne die Nachfrage nach erneuerbarer Wärme erhöhen, ohne Gebäudeeigentümer übermäßig zu belasten. Ein CO2-Preis würde erneuerbare Wärme im Verhältnis zu fossilen Brennstoffen wettbewerbsfähiger machen. Für den Einsatz von Strom aus Erneuerbaren ...

Es sollten zwei Wege zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Wärmesektor beschritten werden: Die Energieeffizienz muss gesteigert werden und der verbleibende Energiebedarf müsse über Erneuerbare Energien gedeckt werden.

Ein Zertifikatesystem für erneuerbare Wärme in Bestandsgebäuden und eine schrittweise Erhöhung der Quotenverpflichtungen könne die Nachfrage nach erneuerbarer Wärme erhöhen, ohne Gebäudeeigentümer übermäßig zu belasten. Ein CO2-Preis würde erneuerbare Wärme im Verhältnis zu fossilen Brennstoffen wettbewerbsfähiger machen. Für den Einsatz von Strom aus Erneuerbaren Energien fehlten im Wärmesektor bisher die Anreize. Im Gegenteil hemmten bestehende Vorschriften die Stromnutzung zur Wärmeerzeugung. Umlagen- und Abgaben verteuerten Strom im Vergleich zu fossilen Energieträgern erheblich. Dieser Wettbewerbsnachteil solle ausgeglichen werden.

Die Kopplung der Sektoren Strom und Wärme über Power-to-Heat (PtH) könne die Stromnetze bei einem netz- und systemdienlichen Einsatz stabilisieren. Zugleich würden Treibhausemissionen des Wärmesektors gesenkt. Erneuerbarer Strom könne zur Nutzung für PtH-Anwendungen entlang der Lieferkette über sortenreine Bilanzkreise aus dem Netz der allgemeinen Versorgung bezogen werden.

Zentrale Annahmen und Thesen

Der Rechtsrahmen des Wärmesektors setze sich aus einer Vielzahl von Regelungen zusammen, die teils nicht aufeinander abgestimmt seien. Der Begriff der Erneuerbaren Energien werde zudem in den verschiedenen Gesetzen und Verordnungen nicht einheitlich verwendet. Eine Definition des Begriffs der erneuerbaren Wärme könne den Rechtsrahmen erheblich vereinfachen und erneuerbaren Strom stärker einbeziehen.

Biomasse wird aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit nur am Rande berücksichtig. Auch Power-to-Gas wird nicht tiefergehend beleuchtet. Denn die erneuerbaren Stromerzeugungskapazitäten reichten in ...

Der Rechtsrahmen des Wärmesektors setze sich aus einer Vielzahl von Regelungen zusammen, die teils nicht aufeinander abgestimmt seien. Der Begriff der Erneuerbaren Energien werde zudem in den verschiedenen Gesetzen und Verordnungen nicht einheitlich verwendet. Eine Definition des Begriffs der erneuerbaren Wärme könne den Rechtsrahmen erheblich vereinfachen und erneuerbaren Strom stärker einbeziehen.

Biomasse wird aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit nur am Rande berücksichtig. Auch Power-to-Gas wird nicht tiefergehend beleuchtet. Denn die erneuerbaren Stromerzeugungskapazitäten reichten in ...

Der Rechtsrahmen des Wärmesektors setze sich aus einer Vielzahl von Regelungen zusammen, die teils nicht aufeinander abgestimmt seien. Der Begriff der Erneuerbaren Energien werde zudem in den verschiedenen Gesetzen und Verordnungen nicht einheitlich verwendet. Eine Definition des Begriffs der erneuerbaren Wärme könne den Rechtsrahmen erheblich vereinfachen und erneuerbaren Strom stärker einbeziehen.

Biomasse wird aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit nur am Rande berücksichtig. Auch Power-to-Gas wird nicht tiefergehend beleuchtet. Denn die erneuerbaren Stromerzeugungskapazitäten reichten in Deutschland nicht aus, um den Strombedarf für Power-to-Gas zu decken. Die Studie fokussiert sich deshalb auf den direkten Stromeinsatz im Wärmesektor (PtH).

Methodik

Zunächst wird die unterschiedliche Verwendung und Auslegung des Begriffs der „Erneuerbaren Energien“ in bestehenden Gesetzen und Verordnungen aufgezeigt und untersucht. Es wird erörtert, ob verschiedene Zielsetzungen der Normen unterschiedliche Begriffe erfordern oder ob eine Vereinheitlichung die Rechtsanwendung vereinfachen könnte.

Als nächstes werden die Instrumente und Maßnahmen zur Förderungen der Wärmeinfrastruktur und Erneuerbare Wärme dargestellt. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die staatliche Regulierung den Zugang Erneuerbarer Energien zu Wärmenetzen erleichtern solle. Weiter ...

Zunächst wird die unterschiedliche Verwendung und Auslegung des Begriffs der „Erneuerbaren Energien“ in bestehenden Gesetzen und Verordnungen aufgezeigt und untersucht. Es wird erörtert, ob verschiedene Zielsetzungen der Normen unterschiedliche Begriffe erfordern oder ob eine Vereinheitlichung die Rechtsanwendung vereinfachen könnte.

Als nächstes werden die Instrumente und Maßnahmen zur Förderungen der Wärmeinfrastruktur und Erneuerbare Wärme dargestellt. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die staatliche Regulierung den Zugang Erneuerbarer Energien zu Wärmenetzen erleichtern solle. Weiter ...

Zunächst wird die unterschiedliche Verwendung und Auslegung des Begriffs der „Erneuerbaren Energien“ in bestehenden Gesetzen und Verordnungen aufgezeigt und untersucht. Es wird erörtert, ob verschiedene Zielsetzungen der Normen unterschiedliche Begriffe erfordern oder ob eine Vereinheitlichung die Rechtsanwendung vereinfachen könnte.

Als nächstes werden die Instrumente und Maßnahmen zur Förderungen der Wärmeinfrastruktur und Erneuerbare Wärme dargestellt. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die staatliche Regulierung den Zugang Erneuerbarer Energien zu Wärmenetzen erleichtern solle. Weiter wird analysiert, ob der Rechtsrahmen einen physikalischen Bezug von erneuerbarem Strom aus dem Netz ermöglichen könne. Abschließend erfolgt eine vertiefende Untersuchung des Rechtsrahmens für Power-to-Heat-Anlagen.

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