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Im Fokus der Studiendatenbank stehen Veröffentlichungen, die sich mit dem notwendigen Umbau und der Steuerung des Energiesystems für eine erfolgreiche Energiewende insgesamt beschäftigen. Mehr zu den Kriterien, nach denen das Forschungsradar Studien aufnimmt …

 

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Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2017

Herausgeber/Institute:

Agora Energiewende

Datum:

Januar 2018

Autoren:

Patrick Graichen et al.

Art der Veröffentlichung:

Analyse

Themenbereiche:

Energiesysteme

Schlagwörter:

Bioenergie, Biomasse, EEG, Energieeffizienz, Exporte, Strommarkt, Strompreis, Wasserkraft, Windenergie, EEG-Umlage, Importe

Seitenzahl:

64

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Zielsetzung und Fragestellung

Die Analyse dokumentiert die Fortschritte beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und beim Klimaschutz im Jahr 2017. Die Entwicklung wird den Ausbau- und Klimaschutzzielen gegenübergestellt und eingeschätzt, ob die Ziele erreicht werden oder verfehlt.

Zentrale Ergebnisse

Die Erneuerbaren Energien deckten im Jahr 2017 rund 36 Prozent des Stromverbrauchs. Die Stromerzeugung wuchs um knapp 29 TWh. Den größten Zuwachs verzeichnete die Windenergie. Beim Anteil am Stromverbrauch lag die Windenergie erstmals vor Steinkohle und Atomkraft. Im Wärme- und Verkehrssektor stagnierte dagegen der Ausbau Erneuerbarer Energien.

Der Primärenergie- und der Stromverbrauch stiegen im Jahr 2017 um 0,8 Prozent. Die Treibhausgasemissionen stagnierten das dritte Jahr in Folge. Das sei auf den höheren Öl- und Gasverbrauch im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor zurückzuführen. Die ...

Die Erneuerbaren Energien deckten im Jahr 2017 rund 36 Prozent des Stromverbrauchs. Die Stromerzeugung wuchs um knapp 29 TWh. Den größten Zuwachs verzeichnete die Windenergie. Beim Anteil am Stromverbrauch lag die Windenergie erstmals vor Steinkohle und Atomkraft. Im Wärme- und Verkehrssektor stagnierte dagegen der Ausbau Erneuerbarer Energien.

Der Primärenergie- und der Stromverbrauch stiegen im Jahr 2017 um 0,8 Prozent. Die Treibhausgasemissionen stagnierten das dritte Jahr in Folge. Das sei auf den höheren Öl- und Gasverbrauch im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor zurückzuführen. Die ...

Die Erneuerbaren Energien deckten im Jahr 2017 rund 36 Prozent des Stromverbrauchs. Die Stromerzeugung wuchs um knapp 29 TWh. Den größten Zuwachs verzeichnete die Windenergie. Beim Anteil am Stromverbrauch lag die Windenergie erstmals vor Steinkohle und Atomkraft. Im Wärme- und Verkehrssektor stagnierte dagegen der Ausbau Erneuerbarer Energien.

Der Primärenergie- und der Stromverbrauch stiegen im Jahr 2017 um 0,8 Prozent. Die Treibhausgasemissionen stagnierten das dritte Jahr in Folge. Das sei auf den höheren Öl- und Gasverbrauch im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor zurückzuführen. Die Börsenstrompreise stiegen aufgrund höherer Brennstoffpreise. Außerdem nahm auch die Zahl der Stunden mit sehr hohen und sehr niedrigen Börsenstrompreisen zu. Die Vergütung für erneuerbaren Strom sank bei der Photovoltaik auf unter 5 Ct/kWh, für Onshore-Windenergie auf unter 4 Ct/kWh und für Offshore-Windenergie auf unter 2 Ct/kWh. Die Stromexportüberschüsse stiegen von 56,1 TWh im Jahr 2016 auf 60,2 TWh in 2017.

Zentrale Annahmen und Thesen

Das Erneuerbare-Energie-Ziel für den Endenergieverbrauch für das Jahr 2020  sei nur zu erreichen, wenn der Zubau im Stromsektor hoch bleibe. Die Fortschritte bei der Energieeffizienz seien zu gering und die Effizienzziele für 2020 kaum zu erreichen. Das Klimaschutzziel für das Jahr 2020 werde um 10 Prozentpunkte (-30 statt -40 Prozent) verfehlt, wenn der Trend seit 2000 fortgeschrieben werde.

Methodik

Die Analyse wertet offizielle aktuelle Daten zur Stromerzeugung, zum Energie- und Stromverbrauch, zu den Treibhausgasemissionen, zum Stromhandel, zu den Strom- und Brennstoffpreisen und zu den Kosten der Erneuerbaren Energien aus.

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