• Sie befinden sich hier:
  • Studiendatenbank

Im Fokus der Studiendatenbank stehen Veröffentlichungen, die sich mit dem notwendigen Umbau und der Steuerung des Energiesystems für eine erfolgreiche Energiewende insgesamt beschäftigen. Mehr zu den Kriterien, nach denen das Forschungsradar Studien aufnimmt …

 

Herausgeber/Institute
AbkürzungsverzeichnisAbkürzungsverzeichnis

Merkzettel

0 Studien

Vergleichsliste

0 Studien (max. 3)
Zurück zur Liste

Delphi-Kurzstudie: Praxis und Potenzial von Power-to-Gas

Herausgeber/Institute:

Nymoen Strategieberatung

Datum:

Juni 2017

Autoren:

Kathrin Graf, Sophie Carlotta Sendler

Art der Veröffentlichung:

Kurzstudie

Auftraggeber/Förderer:

Zukunft ERDGAS

Themenbereiche:

Energiesysteme
Ökonomie

Schlagwörter:

Flexibilitätsoptionen, Speicher, Mobilität, Verkehr, Potenziale, Wärmemarkt

Seitenzahl:

14

Kommentare (0)

Zielsetzung und Fragestellung

Die Studie geht der Frage nach, welches Potenzial  die Power-to-Gas (PtG)-Technologie hat und welche Entwicklung zu erwarten ist.

Zentrale Ergebnisse

Fünf der befragten Anlagenbetreiber bewerten das ökonomische Potenzial von PtG im Stromsektor als „hoch“ bzw. „sehr hoch“, drei als „niedrig“. Letztere wiesen darauf hin, dass die Anreize zur Speicherung fehlten und die Wirtschaftlichkeit in den anderen Sektoren höher sei. Das größte Potenzial wird im Verkehrssektor gesehen. Allgemein sei das Potenzial zur Sektorenkopplung sehr hoch. Die regulatorischen Hemmnisse werden allerdings als „sehr stark“ bewertet.

Der Wirkungsgrad der Elektrolyse könne bis 2030 um 5 bis 10 Prozent auf 70 bis 92 Prozent steigen, bei der Methanisierung auf 84 bis 89 ...

Fünf der befragten Anlagenbetreiber bewerten das ökonomische Potenzial von PtG im Stromsektor als „hoch“ bzw. „sehr hoch“, drei als „niedrig“. Letztere wiesen darauf hin, dass die Anreize zur Speicherung fehlten und die Wirtschaftlichkeit in den anderen Sektoren höher sei. Das größte Potenzial wird im Verkehrssektor gesehen. Allgemein sei das Potenzial zur Sektorenkopplung sehr hoch. Die regulatorischen Hemmnisse werden allerdings als „sehr stark“ bewertet.

Der Wirkungsgrad der Elektrolyse könne bis 2030 um 5 bis 10 Prozent auf 70 bis 92 Prozent steigen, bei der Methanisierung auf 84 bis 89 ...

Fünf der befragten Anlagenbetreiber bewerten das ökonomische Potenzial von PtG im Stromsektor als „hoch“ bzw. „sehr hoch“, drei als „niedrig“. Letztere wiesen darauf hin, dass die Anreize zur Speicherung fehlten und die Wirtschaftlichkeit in den anderen Sektoren höher sei. Das größte Potenzial wird im Verkehrssektor gesehen. Allgemein sei das Potenzial zur Sektorenkopplung sehr hoch. Die regulatorischen Hemmnisse werden allerdings als „sehr stark“ bewertet.

Der Wirkungsgrad der Elektrolyse könne bis 2030 um 5 bis 10 Prozent auf 70 bis 92 Prozent steigen, bei der Methanisierung auf 84 bis 89 Prozent.

Bei der Kostenentwicklung geht ein Drittel von einer Kostensenkung von bis zu 50 Prozent aus, ein weiteres Drittel sogar von bis zu 70 Prozent. Im Jahr 2030 sei dann mit Gestehungskosten von 7 bis 15 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) zu rechnen.

Die wichtigsten regulatorische Hebel zur Entfaltung des Potenzials von PtG seien die Abschaffung der Einstufung von PtG-Anlagen als Letztverbraucher sowie die Anerkennung von Wasserstoff und synthetischem Methan als Biokraftstoffe.

Der Anteil von Wasserstoff und synthetischem Methan am Gesamtgasverbrauch im Jahr 2030 wird von den meisten bei 2 bis 5 Prozent gesehen, ein Anlagenbetreiber geht aber auch von bis zu 30 Prozent aus. Die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber fossilem Gas sei zwischen 2020 und 2030 erreicht.

Zentrale Annahmen und Thesen

Die betrachteten PtG-Anlagen reichen von 0,15 MW bis 6,3 MW. In neun Anlagen wird Wasserstoff hergestellt und ins Gasnetz eingespeist. In zwei Anlagen folgt der weitere Schritt der Methanisierung. Die Wirkungsgrade der Elektrolyse liegen zwischen 65 und 80 Prozent, bei der Methanisierung zwischen 70 und 83 Prozent.

Methodik

Die Studie baut auf einer Unternehmensbefragung auf. Die Anlagenbetreiber wurden nach ihrer Einschätzung der akutellen technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Bedingungen von Power-to-Gas sowie der zukünftigen Entwicklung befragt. Hierfür wurde eine Fünf-Punkte-Likert-Skala genutzt.  

PermaLink