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Auswirkungen von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Siedlungen. Auswertung im Rahmen der UBA-Studie "Flächenanalyse Windenergie an Land"

Herausgeber/Institute:

UBA

Datum:

März 2019

Autoren:

Art der Veröffentlichung:

Positionspapier

Themenbereiche:

Umwelt + Soziales

Schlagwörter:

Windenergie, Nachhaltigkeit, Akzeptanz, Potenziale

Seitenzahl:

22

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Zielsetzung und Fragestellung

Das Papier zeigt die Auswirkungen pauschaler Siedlungsabstände auf die Flächenkulisse für die Windenergienutzung auf. Gegenstand der Untersuchung sind tatsächlich vorhandene, planungsrechtlich festgesetzte Flächen für die Windenergienutzung.

Zentrale Ergebnisse

Die Autoren des Umweltbundesamts lehnen pauschale und über die Anforderungen des Immissionsschutzes sowie aktueller planerischer Vorsorgeabstände hinausgehende Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Siedlungsflächen ab, da sie den weiteren Ausbau der Windenergienutzung und damit das Erreichen der Klimaschutzziele gefährden würden.
Bereits ein Mindestabstand von 1.000 Metern würde die bestehenden planungsrechtlich festgesetzten Flächen für die Windenergienutzung um 20 bis 50 Prozent reduzieren. Ein Zubau an Windenergiekapazität wäre dann nur noch möglich, wenn stattdessen Flächen zur ...

Die Autoren des Umweltbundesamts lehnen pauschale und über die Anforderungen des Immissionsschutzes sowie aktueller planerischer Vorsorgeabstände hinausgehende Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Siedlungsflächen ab, da sie den weiteren Ausbau der Windenergienutzung und damit das Erreichen der Klimaschutzziele gefährden würden.
Bereits ein Mindestabstand von 1.000 Metern würde die bestehenden planungsrechtlich festgesetzten Flächen für die Windenergienutzung um 20 bis 50 Prozent reduzieren. Ein Zubau an Windenergiekapazität wäre dann nur noch möglich, wenn stattdessen Flächen zur ...

Die Autoren des Umweltbundesamts lehnen pauschale und über die Anforderungen des Immissionsschutzes sowie aktueller planerischer Vorsorgeabstände hinausgehende Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Siedlungsflächen ab, da sie den weiteren Ausbau der Windenergienutzung und damit das Erreichen der Klimaschutzziele gefährden würden.
Bereits ein Mindestabstand von 1.000 Metern würde die bestehenden planungsrechtlich festgesetzten Flächen für die Windenergienutzung um 20 bis 50 Prozent reduzieren. Ein Zubau an Windenergiekapazität wäre dann nur noch möglich, wenn stattdessen Flächen zur Verfügung gestellt würden, die bisher planerisch ausgeschlossen wurden. 

Zentrale Annahmen und Thesen

Die Autoren stellen fest, dass die Bedeutung der Windenergie und der Bedarf an geeigneten Flächen für die Errichtung von Windenergieanlagen weiter zunehmen werden. Hintergrund ist das im Koalitionsvertrag der deutschen Bundesregierung beschlossene Ziel, den Anteil der Erneuerbaren Energien im Stromsektor bis 2030 auf 65 Prozent zu steigern.
Aktuell werde jedoch die Einführung pauschaler, über die bestehenden Anforderungen hinausgehender Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und Siedlungsbereichen diskutiert, was oft mit einer akzeptanzfördernden Wirkung höherer Siedlungsabstände begründet ...

Die Autoren stellen fest, dass die Bedeutung der Windenergie und der Bedarf an geeigneten Flächen für die Errichtung von Windenergieanlagen weiter zunehmen werden. Hintergrund ist das im Koalitionsvertrag der deutschen Bundesregierung beschlossene Ziel, den Anteil der Erneuerbaren Energien im Stromsektor bis 2030 auf 65 Prozent zu steigern.
Aktuell werde jedoch die Einführung pauschaler, über die bestehenden Anforderungen hinausgehender Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und Siedlungsbereichen diskutiert, was oft mit einer akzeptanzfördernden Wirkung höherer Siedlungsabstände begründet ...

Die Autoren stellen fest, dass die Bedeutung der Windenergie und der Bedarf an geeigneten Flächen für die Errichtung von Windenergieanlagen weiter zunehmen werden. Hintergrund ist das im Koalitionsvertrag der deutschen Bundesregierung beschlossene Ziel, den Anteil der Erneuerbaren Energien im Stromsektor bis 2030 auf 65 Prozent zu steigern.
Aktuell werde jedoch die Einführung pauschaler, über die bestehenden Anforderungen hinausgehender Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und Siedlungsbereichen diskutiert, was oft mit einer akzeptanzfördernden Wirkung höherer Siedlungsabstände begründet werde. Da umweltpsychologische Studien gezeigt hätten, dass es keinen bedeutsamen Zusammenhang zwischen Akzeptanz und Abstand gebe, erachten die Autoren pauschale Siedlungsabstände als ungeeignet zur Förderung der Akzeptanz. Vielmehr könnte eine pauschale Festlegung von Mindestabständen die bereits knappen Flächenressourcen zusätzlich reduzieren und so den erforderlichen Windenergieausbau verhindern.

Methodik

Die Autoren erörtern die Auswirkungen pauschaler Siedlungsabstände auf die verfügbaren Flächen für die Windenergienutzung unter Bezugnahme auf Ergebnisse eines laufenden Forschungsvorhabens. Gegenstand der Untersuchung sind tatsächlich vorhandene, planungsrechtlich festgesetzte Flächen für die Windenergienutzung.
Zunächst werden die vorhandenen Regelungen betrachtet, aus welchen sich bereits Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und Wohnbereichen ableiten ließen. Daran schließen sich Ausführungen zu Datengrundlage und Methodik der Berechnungen sowie die Darstellung der Ergebnisse und ...

Die Autoren erörtern die Auswirkungen pauschaler Siedlungsabstände auf die verfügbaren Flächen für die Windenergienutzung unter Bezugnahme auf Ergebnisse eines laufenden Forschungsvorhabens. Gegenstand der Untersuchung sind tatsächlich vorhandene, planungsrechtlich festgesetzte Flächen für die Windenergienutzung.
Zunächst werden die vorhandenen Regelungen betrachtet, aus welchen sich bereits Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und Wohnbereichen ableiten ließen. Daran schließen sich Ausführungen zu Datengrundlage und Methodik der Berechnungen sowie die Darstellung der Ergebnisse und ...

Die Autoren erörtern die Auswirkungen pauschaler Siedlungsabstände auf die verfügbaren Flächen für die Windenergienutzung unter Bezugnahme auf Ergebnisse eines laufenden Forschungsvorhabens. Gegenstand der Untersuchung sind tatsächlich vorhandene, planungsrechtlich festgesetzte Flächen für die Windenergienutzung.
Zunächst werden die vorhandenen Regelungen betrachtet, aus welchen sich bereits Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und Wohnbereichen ableiten ließen. Daran schließen sich Ausführungen zu Datengrundlage und Methodik der Berechnungen sowie die Darstellung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen an.

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