Bundesbericht Energieforschung vorgelegt

Deutlich Steigerung der Forschungsausgaben im Berichtszeitraum, insbesondere in Schwerpunktthemen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien

In der heutigen Sitzung des Bundeskabinetts hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, den ersten Bundesbericht Energieforschung vorgelegt. Mit dem Bericht informiert die Bundesregierung die Öffentlichkeit über die Förderpolitik und die Entwicklungen bei der Förderung neuer Energietechnologien. Danach sind im Berichtszeitraum (2006 bis 2012) die Ausgaben für die Forschung und Entwicklung moderner Energietechnologien um 77 Prozent gestiegen, von 399 Millionen Euro auf 708 Millionen Euro.

Bundesminister Dr. Rösler: "Forschung und Entwicklung moderner Energietechnologien sind eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Inhaltlich haben wir die Forschungsförderung noch stärker auf Energieeffizienz und Erneuerbare Energien konzentriert. Beim Energieforschungsprogramm haben wir aber auch weitere neue Akzente gesetzt, etwa mit der gemeinsamen Forschungsinitiative "Energiespeicher"."

Am Energieforschungsprogramm der Bundesregierung sind neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auch die Ressorts für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt. Die beiden Schlüsselthemen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien wurden überproportional gestärkt und haben im Jahr 2012 mit 500 Millionen Euro einen Anteil von über 70 Prozent erreicht.

Der Bundesbericht Energieforschung steht hier zum Download bereit.