• Sie befinden sich hier:
  • Glossar
  • Begriff

Hydrothermale Geothermie

Hydrothermale Geothermie bezeichnet die Strom- und/oder Wärmeerzeugung mit Hilfe von Thermalwasser. Die Temperatur des Wassers muss mindestens 80-100°C betragen, damit eine Stromerzeugung möglich ist. Neu entwickelte Organic-Rankine-Cycle-Anlagen (ORC) oder das Kalina-Verfahren nutzen an Stelle von Wasser Stoffe, die bereits bei geringeren Temperaturen verdampfen (zum Beispiel Pentan oder Ammoniak) und können so auch Temperaturen von unter 100 Grad Celsius ausnutzen. Thermalwasser kann gleichzeitig oder ausschließlich für die Wärmeversorgung genutzt werden. Die thermische Energie des geförderten Wassers wird dazu über einen Wärmetauscher in ein Wärmenetz abgegeben.

Siehe auch >Fernwärme, >Geothermie>, >Nahwärme, >Petrothermale Geothermie


zurück