Entwicklung der installierten Leistung zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien

Metastudie zu Prognosen verschiedener Studien zur künftigen installierten Leistung Erneuerbarer Energien.

Eine Vielzahl von Studien beschäftigt sich mit dem weiteren Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Das liegt daran, dass der Umstellung der Stromversorgung auf regenerative Energieträger eine Schlüsselrolle für den Klimaschutz zukommt und die politisch eingeleitete Energiewende auch den Ausstieg aus der Atomkraft vorsieht. Zudem hat sich im Stromsektor dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in den vergangenen Jahren eine sehr dynamische Entwicklung vollzogen. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien hat auch ambitioniert erscheinende Szenarien in der Realität immer wieder übertroffen, so dass sich die meisten Studien heute nicht mehr mit der Frage befassen, ob die Potenziale für eine vollständig regenerative Versorgung vorhanden sind, sondern wie der Übergang dazu gelingt. Denn die immer größeren Anteile von fluktuierenden bzw. vom natürlichen Dargebot abhängigen Energieträger (Wind und Sonne) bringen neue Herausforderungen für das Energiesystem mit sich, die mit den Stichworten „Systemintegration‘‘ oder „Systemtransformation‘‘ beschrieben werden.

So beschäftigen sich insbesondere jüngere Veröffentlichungen unter anderem damit, wie die Versorgungssicherheit bei einem hohen Anteil fluktuierender Erzeuger jederzeit gewährleistet werden kann. Unterschiedliche Annahmen zur weiteren Entwicklung der erneuerbaren Erzeugungskapazitäten haben unterschiedliche Implikationen zum Beispiel hinsichtlich des erforderlichen Netzausbaus, des Bedarfs an neuen fossilen Kraftwerken und Speicherkapazitäten. Eine Gegenüberstellung verschiedener Ausbauszenarien und -prognosen soll daher einen Beitrag zur besseren Einordnung der energiepolitischen Diskussionen leisten.

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