Stromspeicher in Deutschland

Metanalyse zu Bedarf und Entwicklung von Stromspeichern in Deutschland

Vergleich verschiedener Studien zur Entwicklung der Speicherkapazität von Batterien

Studienvergleich: Entwicklung der Leistung von Batterien in verschiedenen Studien

Studienvergleich: Entwicklung der Stromaufnahme von Batterien

Studienvergleich: Entwicklung der Stromaufnahme von Pumpspeicherkraftwerken

Studienvergleich: Entwicklung der Speicherkapazität von Pumpspeicherkraftwerken

Installierte Leistung von Pumpspeicherkraftwerken in verschiedenen Studien

Rückverstromung von Wasserstoff bzw. Methan aus Power-to-Gas in verschiedenen Studien

Installierte Leistung von Power-to-Gas in verschiedenen Studien

Stromverbrauch für Elektrolyse in verschiedenen Studien

Welche Speichertechnologien wann und in welchem Umfang benötigt werden bzw. zur Verfügung stehen, ist Gegenstand der wissenschaftlichen und energiepolitischen Diskussion. Die Beantwortung dieser Fragen ist komplex und hängt stark von den Erwartungen für den Zubau der verschiedenen erneuerbaren und konventionellen Erzeugungskapazitäten, dem nationalen und europäischen Netzausbau und der Erschließung weiterer Flexibilitätsoptionen ab, insbesondere dem Lastmanagement. Nicht zuletzt spielt die technologische Entwicklung bestimmter Speichertechnologien eine zentrale Rolle, die zwar grundsätzlich verfügbar, aber noch nicht oder nur in Ausnahmefällen wirtschaftlich rentabel zu betreiben sind.

Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Metaanalyse die Aussagen verschiedener Studien zum Speicherbedarf, zum Potenzial und zur Entwicklung von Speichertechnologien in Deutschland. Im Fokus stehen dabei Pump-, Batterie- und Druckluftspeicher sowie die Wasserstoff-/Methan-Speicherung (Power to Gas).

Ausführliche Hintergrundinformationen zu Speichertechnologien finden sich in der aktuellen Renews Spezial-Ausgabe „Strom speichern“ der Agentur für Erneuerbare Energien.

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Klaus Lehmann schrieb am 05.03.2015 12:41

Sehr geehrte Damen & Herren, im vergangenen September wurde in Potsdam über die Energiestrategie 2030 und der Speichertechnologien kommuniziert. Dabei ging es um den Fakt, dass die Energiewende nicht ohne die WÄRME zu machen ist. In Ihrer Studie ist aber dieser Fakt fast ausgeblendet. Es ist diese Möglichkeit nicht einbezogen und der Bestand von Installierten Warmwasserspeichern und Wärmespeichern mit den möglichen Speicherkapazitäten nicht ermittelt worden. Jetzt habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Energieberater SHK, durch Informationen vom Elektrohandwerk, festgestellt, das Speicher (Warmwasserspeicher und Wärmespeicher) in Größenordnung ausgebaut werden. Damit gehen aber die notwendigen Regelmechanismen für die unstetigen erneuerbaren Energien unwiederbringlich verloren. Als wesentliche Ursache ist nicht die Unzufriedenheit mit dieser Technologie sondern die Preisgestaltung und die Benachteiligung der Elektro-Wärme durch die EEG-Umlage. Fakt ist und durch verschiedene Studien belegt, das die Elektro-Wärme bis zu 35% weniger kWh benötigt. Damit und mit einem entsprechenden Nachtstrom- oder Schwachlastpreis wäre die Wirtschaftlichkeit zu Öl und Gas gegeben. Das war auch so bis zum Jahre 2003/05 so gegeben. Die Energieversorger haben auch mit dem fachlichen Hintergrund der optimalen Verbrauch-und Spitzenlaststeuerung, die Elektro-Wärme mit einer Anschluss-Prämie von 50-100 €/kW gefördert. Der Anreiz ist aber durch die Strombörse verlorengegangen. Und so ist widerspruchslos die EEG-Umlage auch auf den Nachtstrom (Heizstrom) umgelegt worden. Folge: Der Anteil der Wärmespeicher am Wärmemarkt sinkt von ca. 8% auf ca. 3% und weiter. Der Heizstrompreis müßte unter wirtschaftlichen Kriterien bei ca. 10-11ct/kWh liegen. Es gibt unter Zitierung des Frauenhofer Institutes ein Brand-Brief zur Rettung des restlichen Anteil. Auf der Veranstaltung in Potsdam wurde nach den notwendigen Maßnahmen bis 2030 gefragt. Die Rettung der Wärme-Speicher ist nach meiner Meinung eine der vordringlichsten Aufgaben. (am besten ab morgen) Durch Rundsteuerempfänger kann eine optimale Lastverteilung in Wasser-/Wärmespeicher erfolgen und dieser Sektor kann leicht und schnell ausgebaut werden. Setzen Sie sich als Agentur für Erneuerbare Energie für diesen Teil der Strategie ein und sprechen Sie mit den Energieversorgern und der Politik. Der Energie-Konzern RWE hat dazu gleichfalls eine Studie gemacht. Auch unter den Lobbyisten und Handwerksgewerken muß es ein ausgewogenes Gleichgewicht geben. Gern kann man Ihnen die entsprechenden Fakten zur Verfügung stellen. (E-Mail + Ansprechpartner) Ich würde mich über eine Diskussion freuen.