Erfolgreicher "R+V Science Slam"

Rückblick zum R+V Science Slam

Raus aus dem Labor, rauf auf die Bühne: Zum 1. „R+V Science Slam“ kamen rd. 150 Besucher in den Wiesbadener Kulturpalast. Das Kurzvortragsturnier gewann Benjamin Thaidigsmann, der sehr unterhaltsam Ergebnisse seiner Forschungen zu Solarzellen präsentierte.

Über den Gewinner des Abends war sich das Publikum fast einstimmig einig: 93 von 100 möglichen Punkten gaben die Zuschauer Benjamin Thaidigsmann. Der Physiker aus Freiburg konnte die knapp 150 Gäste am besten mit seiner Forschungsarbeit unterhalten. Im Tagesschau-Stil vermittelte er seine Forschungsergebnisse zu einer neuartigen Solarzellenstruktur, mit deren Hilfe Kollektoren zehn Prozent mehr Sonnenenergie aufnehmen können. Und ganz nebenbei gab es noch viel Wissenswertes rund um die Energiegewinnung aus Sonnenkraft.

Die eigenen Forschungen in zehn Minuten präsentieren

Damit ist Thaidigsmann zugleich der Sieger des ersten Science Slam, den R+V bisher veranstaltet hat. Bei einem solchen Turnier treten Wissenschaftler auf der Bühne gegeneinander an und präsentieren ihre eigenen Forschungen in einem maximal zehnminütigen Auftritt. Gewinner ist, wer das eigene Thema am anschaulichsten und witzigsten präsentiert – und dies entscheiden schlussendlich die Zuschauer.

Junges Publikum für das Thema Erneuerbare Energien interessieren und Leistungen von R+V präsentieren

Im Mittelpunkt des Abends stand das Thema Erneuerbare Energien – passend zum Veranstalter, dem R+V KompetenzZentrum Erneuerbare Energien. Dr. Günter Hommerich, Sprecher des KompetenzZentrums, begrüßte die Besucher und gab einen kurzweiligen Einblick in das Thema. Er betonte, dass R+V die Energiewende unterstützt und mit passenden Versicherungsprodukten begleitet.

Mit diesem Event, das sich vor allem an Studenten richtete, betrat R+V Neuland. „Wir haben überlegt, wie wir einem vornehmlich jungen Publikum einerseits das Thema Erneuerbare Energien und andererseits die Leistungen von R+V präsentieren können“, berichtet Vertriebsmanager Jan Ackerhans vom KompetenzZentrum. „Und da Science Slams sehr beliebt sind, haben wir uns für dieses Format entschieden.“

Während in klassischen Studentenstädten die Resonanz auf Science Slams regelmäßig groß ist, war eine Prognose für den vergleichsweise kleinen Hochschulstandort Wiesbaden im Vorfeld eher schwierig. Umso erfreuter war Ackerhans, als fast alle der 150 verfügbaren Sitze im Saal besetzt waren.

Solarzellen, Körperwärme, Biomasse und Sonnencreme

Insgesamt kamen die fünf Forscher – eine sechste Teilnehmerin musste kurzfristig absagen – beim Publikum sehr gut an. Nur um wenige Punkte geschlagen folgte auf dem zweiten Platz Amitabh Banerji. Der Chemiedidaktiker wagte sogar einen Live-Versuch und zeigte, wie man unter anderem mit Hilfe eines ausgedienten PC-Lüfters eine organische Solarzelle bauen kann. Interessante Berechnungen zur Körperwärme präsentierte Architekt Christopher Klages. Anthropogene Energieproduktion heißt sein Forschungsfeld offiziell. Dabei erfuhren die Zuschauer, dass jeder Mensch 120 Watt Körperwärme abstrahlt – was aber auch mit mehreren Personen noch nicht zum Heizen einer Wohnung ausreicht. Slammer Markus Meyer schilderte die Umweltfolgen der weltweiten Energieerzeugung aus Biomasse. Und David Silber stellte wissenschaftliche Ideen vor, wie die fortschreitende Erderwärmung eingedämmt werden könnte. „Eine Sonnencreme für die Erde“ hieß sein Kurzvortrag.

Die Auftritte aller fünf Forscher beim „R+V Science Slam der Erneuerbaren Energien" können Sie auf dem Youtube-Kanal der R+V-Versicherungen oder untenstehend ansehen.

Pressekontakt 

Frank Senger
Konzern-Kommunikation
R+V Versicherung AG
0611 533-5205
frank.senger@ruv.de

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