Bürgerreport „Energietechnologien für die Zukunft“ an Bundesforschungsministerin übergeben

Dezentrale Energieversorgung für Bürger besonders wichtig

Etwa 90 Bürgerinnen und Bürger haben Bundesforschungsministerin Annette Schavan heute im Paul-Löbe-Haus konkrete Empfehlungen für die Gestaltung der Energiewende überreicht.

Bundesforschungsministerin Schavan über den Bericht: „Jetzt ist wichtig, die Ergebnisse dieses Bürgerdialogs in die Gremien einzubringen, die sich mit der Gestaltung der Energiewende beschäftigen – in der Politik, in der Wissenschaft, in der Wirtschaft, in der Zivilgesellschaft.“ Schavan betonte: „Das Ergebnis zeigt: Die Bürgerinnen und Bürger sind viel weiter, als wir gedacht haben. Die Vorschläge machen deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und wie wichtig es ist, die Bürger bei der Gestaltung der Energiewende mitzunehmen.“

Die zentralen Empfehlungen der Bürgerinnen und Bürger sind:

  • In allen Bereichen der Bildung neue Standards und ein Wertebewusstsein schaffen
  • Nachhaltigkeit durch Dezentralisierung schaffen – je nach lokalen und regionalen Gegebenheiten
  • Gesetze, Regeln und Anreize schaffen für energieeffiziente und –verbrauchsmindernde Strukturen
  • Stromerzeugung, Netz- und Speicherinfrastruktur müssen den Erfordernissen der regenerativen Energieerzeugung angepasst werden und auf allen Ebenen miteinander kooperieren.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstaltete in den vergangenen Monaten den Bürgerdialog "Energietechnologien für die Zukunft". Die Ideen und Vorschläge aus acht eintägigen Bürgerkonferenzen, 22 lokalen Bürgerwerkstätten sowie dem parallel geführten Online-Dialog auf www.buergerdialog-bmbf.de mit seinen 9.500 Beiträgen waren die Diskussionsgrundlage für die etwa 90 Teilnehmenden am Bürgergipfel, die zuvor schon an einer der Bürgerkonferenzen teilgenommen hatten.

Der Bürgerreport zum Download unter: http://www.buergerdialog-bmbf.de/allgemein/660.php

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